Das Internet ist eine pefekte Plattform um sich zu präsentieren, ob Onlineshop, Firmenpräsentation oder einfach nur Zauberer-Blog. Für manche ist es aber anscheinend auch nur eine große Spielwiese, ohne sich Gedanken zu machen, dass das Web so schnell nichts mehr vergisst oder etwas einfach wieder gelöscht werden kann.

Ich stöbere täglich in einigen Blogs, lese die Feeds oder bekomme Newsletter, ob nun von Zauberkollegen, Zaubershops oder komplett anderen Branchen. Hier muss man grundsätzlich unterscheiden, ist es eine kommerzielle oder private Webseite, bei privaten Seiten bin ich bereit Toleranz zu zeigen, ganz nach dem Motto „denn sie wissen nicht was sie tun“. Doch wenn ich mir so manche Zaubererseite ansehe, wie sich dort präsentiert wird, frage ich mich: was für eine Erwartung haben die Zauberer an ihre Surfer?

Zauberer und ihre Präsentation im Netz

Wenn ich so zurück denke an meine ersten Visitenkarten, Postkarten oder Flyer, welcher Aufwand wurde dort betrieben und mit was für Kosten war dies vor Jahren noch verbunden. Meist war man selbst gar nicht in der Lage die Bilder, Logos und Grafiken zu erstellen und für den Druck vorzubereiten. Also war der übliche Weg über einem Grafiker oder Mediendesigner hin zum Drucker. Dann hat man ein paar Wochen gewartet und mit stolzer Brust seine Prospekte, auch noch auf teurem Briefpapier und jeder Menge Portokosten verschickt.

Die selbstgebastelte Webpräsenz

Wie einfach ist es dagegen heute sich im Web zu präsentieren und vorallem wie groß ist die Masse an Menschen, potentiellen Kunden, welchen ich mich präsentieren kann. Doch genau darin besteht auch die Gefahr, alles alleine, mal eben auf die Schnelle, fertig machen zu wollen. Software gibt es genug, es kostet ja nix mehr und einen Computer hat auch fast jeder rumstehen, wenn nicht, kennt man auf jeden Fall einen Freund der einen hat. Und dann geht es auch schon los, Dank der Webbaukasten-Systeme und vorgefertigten Templates, wird mal schnell eine Webseite erstellt. Viele halten Microsoft Word immernoch für einen Webeditor und exportieren die Texte so ins HTML. Natürlich gilt dies nicht nur für die Zauberer- Branche, sicherlich trifft dies übergreifend zu.

Wer soll mich als Zauberer buchen?

Grundsätzlich stellt sich mir die Frage, wen möchte ich im Internet erreichen? Soll es eine Webseite sein, um meinen Freunden und Bekannten zu zeigen „schaut mal ich kann auch zaubern“ oder möchte ich einen professionellen Eindruck hinterlassen? Manchmal habe ich das Gefühl, das ist manchem Künstler gar nicht klar (wohl nicht nur so manchem Künstler).

Die nächste Frage, welche Programme möchte ich anbieten und wie soll ich mich präsentieren? Ich habe z.B. meine Zaubershows unterteilt in Close-up Zauberer oder Messe Zauberer, somit gibt es eine Übersichtsseite und von dort kann der Surfer gezielt die einzelnen Unterseiten ansteuern. Der große Vorteil des Webauftritts besteht meiner Meinung nach auch darin, dass ich schnell Änderungen und Aktualisierungen vornehmen kann und die meist ohne erneuten Kostenaufwand. Die 1000 Prospekte mussten erstmal verteilt werden und sich auch rechnen 🙂

Meine Zauberer Seite ist online und nun?

So wie die Prospekte verteilt, muss eine Webseite auch erstmal gefunden werden. Viele glauben, wenn die Seite online ist, funktioniert der Rest von allein, doch dann geht die eigentliche Fleißarbeit erst los. Indexierte Seiten, Backlinks, themenrelevante Links, Pagerank …

Und damit nicht der ein oder andere behauptet, ich würde hier nur meckern, werde ich für meinen nächsten Artikel mal eine Liste zusammenstellen, welche Dinge ich für wichtig erachte bei der Erstellung einer Webseite. Und diese könnt ihr nun z.B. unter dem Thema: Wie bildet man als Zauberer eine starke Online Präsenz nachlesen.

Pin It on Pinterest

Share This