Die neue Show im Friedrichsbau-Varieté ist gespickt mit sprühender Magie

„Der Zauberer ist der ehrlichste Mensch der Welt, er verspricht uns zu täuschen und er hält Wort.“ Um Worte ist Philip Simon nicht verlegen, um die Neugier auf die neue Show „Zauber, Zauber“ zu wecken. Der niederländische Confrencier glänzt nicht nur mit Charme und Witz, er ist seines Zeichens selbst Zauberer von der Pike auf.

Witzigerweise ist „Zauber, Zauber“, das ab morgen Premiere in der Friedrichsbau-Rotunde hält, für den smarten Entertainer ein Déja-vu-Erlebnis. 1986 fuhr er mit seinem Papa nach Frankfurt in die Alte Oper, um dort just eine Show „Zauber, Zauber“ zu sehen. Dies machte auf den Niederländer derart Eindruck, dass er beschloss, Zauberer zu werden.

Geflunkert oder nicht, jedenfalls ist es eine der vielen netten Geschichten, mit denen er seine Zuhörer ohne irgendwelche Tricks zu verzaubern weiß.

Wer ein Faible für magische Momente und die Zauberei hat, wird in der neuen Varieté-Show voll auf seine Kosten kommen. Wie etwa bei Juliana Chen, die als erste Frau berhaupt mit einem Weltmeistertitel der Magie aufwarten kann. Sie demonstriert eindrucksvoll, wie breit ihre magische Palette angelegt ist. Geradezu spielend wechselt sie von einer farbenprächtigen Maskerade mit allerlei Verwandlungen hin zu einem temporeichen, verblüffenden Kartenfeuerwerk.

Oder der Mystery-Man Jan Becker, der mit seinen telepathischen Tricks bereits bei Günther Jauch im Stern-TV zu sehen war. Die dunkle Kluft und seine schlängelnde Skin-Head-Frisur verstärkt noch den okkulten Charme, den er gekonnt versprüht. Übrigens ist der Mentalmagier am 16. Oktober mit seiner Solo-Show „Think Grotesque“ im Varieté zu sehen. Es wird etwas von einem Zauber-Workshop an sich haben. „Wenigstens einer der Zuschauer wird danach Gedanken lesen können“, versprach Becker geheimnisvoll.

Ein weiterer Jungstar der internationalen Zauberei-Szene ist der Finne Jay Niemi. „Er versprüht den Charme der 20er Jahre“, kündigte ihn Simon an, „er ist übrigens der einzige Finne, der einen Anzug trägt.“ Fakt ist, dass er nicht nur einen, sondern gleich mehrere Vögel hat. Sprich, er arbeitet in seiner Nummer mit Tauben und Papageien, die er nach Belieben in Tücher und Papierflieger verwandelt.

Ein Schmankerl für das junge Publikum ist die Show des niederländischen Duos „Magic Wave“. Eine kunterbunte, aberwitzige Beach-Party in Hip-Hop-Manier erwartet den Besucher.

Gespannt darf man auf das Auftreten eines Elefanten (!) auf der Bühne des Friedrichsbau-Varietés sein. Wie die Show, die der russische Clown Boiarinov inszeniert, auf der kleinen Plattform „über die Bühne“ gehen soll, ist an sich schon ein Akt der Zauberei. „Vik & Fabrini“ komplettieren den zauberhaften Potpourri. Die brasilianischen Pantomimen glänzen mit einer skurrilen Roboter-Show. (Quelle Stuttgarter-Wochenblatt.de)

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