Die Tage war ich als Hütchenspieler zu einer Party im Stil der „Zwanziger Jahre“ gebucht. Ort des Verbrechens war das Dorint Hotel Potsdam. Wie zu Zeiten der Prohibition liefen Gangster, Falschspieler, Hütchenspieler und schicke Mädels im Charleston Outfit umher. Im Salon standen Pokertische, Black Jack und Roulette wurde gespielt, es gab sogar ein Mäuserennen.

Victor Lazarro als Hütchenspieler

Ich als Hütchenspieler durfte mich unter die Gäste mischen und diese nach Lust und Laune oder mehr nach „Strich und Faden“ abzocken. Das klassische Hütchenspiel ist eigentlich sehr verbreitet und es sollte jedem klar sein, dass man keine Chance hat. Doch erstaunt es mich immer wieder, wie spielbereit die Leute sind und unvoreingenommen sie in das Spiel gehen, mit der Hoffnung doch zu gewinnen. Nach kurzer Zeit ist natürlich klar, beim Hütchenspieler gibt es keine faire Chance zu gewinnen, sondern der Hütchenspieler bestimmt wer gewinnt. Aber natürlich haben bei mir die Gäste auch gewonnen, denn der Hütchenspieler war ja schließlich zur Unterhaltung und nicht zum Abzocken da …

Hütchenspieler trifft Zauberkünstler

Kurz bevor es losging und wir alle noch im Backstagebereich waren, kam ein Croupier auf mich zu und meinte und was machst du „Bist du der Hütchenspieler“? Gib mir mal die Karten ich zeig dir mal nen Kartentrick. Ich dachte schon oh nein, nicht wieder einer dieser Abzähltricks …
Aber es kam anders als gedacht, er war zwar etwas nervös, verständlich vor einem Kollegen, doch zeigte er mir einen schönen Kartentrick „Hitchcock Travelers“ und der war auch noch von meinem zweitliebsten Kartenkünstler Darwin Ortiz – na wer ist wohl der erste?

So lernt man auch als Hütchenspieler noch Leute kennen und sieht einen guten Kartentrick, ich denke von Daniel werde ich wohl noch den ein oder anderen Kartentrick zu sehen bekommen oder er von mir, denn ich bin ja nicht nur als Hütchenspieler unterwegs …

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