Poker-Bundesliga – Funspiel oder doch nur Abzocke?

geschrieben: 28. Juni 2010 - noch keine Kommentare

bildkarten
Poker für mich ein grandioses Spiel, geht es nicht nur um Glück und die richtigen Karten, sondern um Strategie, Psychologie und die richtige Spieltaktik. Natürlich sagen die meisten “es ist nur ein Glücksspiel”, doch gibt es auch einige Profi´s, welche davon ganz gut leben können. Also geht hier die erste strategische Frage los, wie viel Zeit möchte oder muss ich in das Spiel und seine Theorie investieren, um auch erfolgreich spielen zu können? Da bin ich nun, mehr oder weniger durch Zufall, über die Poker Bundesliga gestolpert, direkt in meiner Nähe gibt es einen Treffpunkt der Poker Bundesliga, dort wird jeden Mittwoch live gespielt. Doch die Frage ist, wie professionell wird gespielt, was lerne ich und wie geht es weiter? [» weiterlesen]



Pokerschule und Kartentricks

geschrieben: 27. Mai 2008 - noch keine Kommentare

Am Freitag war ich kurzfristig zu einer Veranstaltung in Rheinsberg gebucht, ein Hotel suchte noch jemanden für einen Pokerkurs und eine kurze Zaubershow, na da bin ich doch genau der richtige. Kaum angekommen wurden die Jetons verteilt und die Karten gegeben, Texas Hold’em war angesagt. Die Regeln waren schnell erklärt, es heisst ja immer: “Die Regeln kannst du in 30 Minuten, doch um es zu beherrschen brauchst du dein Leben lang” – wie wahr.

Zwischendurch präsentierte ich immer mal ein paar Kunststücke, angefangen bei dem Austeilen der Vier Asse über die verschiedensten Pokerhände.



Hutchison Punkte System für Texas Hold’em

geschrieben: 15. Februar 2006 - noch keine Kommentare

Einführung:
Das Anfangsblatt, auch genannt Starting Hand oder Pre-Flop Karten, führt bei den meisten Anfängern im Poker zu Problemen. Es werden meist viele Hände mit zum Teil sehr schlechten Karten gespielt, deren Gewinnaussichten eher gering sind. Genau hier, nämlich in der Reduzierung der zu spielenden Anfangsblätter, setzt Hutchison an. Das Hutchison Punkte System ist ein mathematischer Algorithmus, der die zu spielenden Anfangsblattkombinationen in Bezug zur Position am Tisch auf 93 reduziert. Alle anderen Kombinationen von Pocket Cards werden nicht gespielt.

The Hutchison Point System for Texas Holdem is an excellent beginners guide to starting hand selection. While learning this system will not make you a favorite at next year’s World Series of Poker, it will most definitely give the new Texas Holdem player an idea of the value of the pocket cards he or she is holding.

Why is this important? The main reason players lose money in poker is because they play too many cards. This system limits the number of starting hands to cards that have a much better than average chance of winning. While this guide will not help you with many aspects of Holdem, including flop, turn and river play, it will simplify the process of which cards to hang onto and which to dump before the flop. This, in my opinion is the biggest challenge for players new to the game, and thusly a good edition for the general strategy section.

The Hutchison Point System

After being dealt your pocket pairs, assign the following values:

Ace = 16 points

King = 14 points

Queen = 13 points

Jack = 12 points

Ten = 11 points

All other cards are worth their face value. (ie. 5 of hearts is worth 5 points, etc)

Additional Qualifiers:

Pocket Pair = +10

Same Suit = +4

Connected = +3 (ie. 9-10, or Jack-Queen. No gaps.)

One Card Gap = +2 (ie. Jack-King)

Two Card Gap = +1 (ie. Jack-Ace)

What the numbers mean:

If your total is:

30+ Premium cards, that can be played from any position, if there are no raises.

27+ These cards can be played from Middle or Late position, provided there are no raises.

25+ Should only be played from late position, if there have been no raises.

To raise or call a raise, you should have a point total of:

34+ In early position

31+ In middle position

29+ In late position

Examples:
Ace-Ace: That would be 16+16 for the two aces, and an additional +10 for their being a pocket pair. Thats a total of 42 points. Obviously strong and playable!

Queen-Jack suited: 13 + 12 for the cards, +4 for suited, +3 since they are connected. A total of 32. You could call the big blind with this hand in any position, but if there is a raise, you should only call the raise in middle or late position.

10-6 suited: 11 + 9 for the cards, +4 suited = 24 points. Fold them! This is a perfect example of a hand that many beginning players will call with, hoping for a flush or miracle straight draw. They will almost always lose, and even when the straight or flush is made, there is good chance that a higher straight or flush will take the pot.

Hutchison Statistics:
The creator of this formula states that in simulations, only playing 30 point hands yielded a win rate of 17% in a 10 handed game where every hand is played to the river. Obviously, if you played every random hand, you would have an average win rate of only 10%. Thats a 70% increase.

In conclusion, one should note that the game of Texas Holdem is extremely complex, and a simple formula such as this certainly does not do justice to all of the other variables that determine winning and losing players. But even given the complexity of the game, it cannot be emphasized enough that the #1 mistake that beginners make is playing too many hands. If you have only lost money so far in Holdem, this is almost certainly at the root of the problem!

The Hutchison Point System makes starting hand choices much easier to decide upon and should result in a much healthier bank roll for the beginner in low limit holdem.

Den Artikel von Edward Hutchison habe ich unter folgendem Link aufgestöbert:



Das Gesetz der großen Zahlen

geschrieben: 15. Februar 2006 - noch keine Kommentare

Grundsätzlich gibt es viel zu Strategien und Wahrscheinlichkeiten im Poker zu sagen, eine erste wichtige Lektion ist das “Gesetz der großen Zahlen” sicherlich nicht nur im Poker, sondern genauso beim Roulette oder auch anderen Spielen. Denn oft stößt man hier auf Missverständnisse …

Definition:
“Das Gesetz der großen Zahlen besagt, dass sich die relative Häufigkeit eines Zufallsergebnisses immer weiter an die theo-retische Wahrscheinlichkeit für dieses Ergebnis (Erwartungswert) annähert, je häufiger das Zufallsexperiment durchgeführt wird.”

Je häufiger wir eine Münze werfen desto mehr nähert sich die Verteilung von Kopf und Zahl, der von uns intuitiv eingeschätzten Wahrscheinlichkeit von 50% für jede Seite. So einfach und einleuchtend dieser Sachverhalt auch klingt, wird er jedoch oft missverstanden oder falsch interpretiert.

Ein Beispiel:
Wenn man in einem Spielcasino einen Roulette Tisch beobachtet, bei dem 8-mal hintereinander Rot gespielt wurde setzt kaum noch jemand auf Rot. Die Spieler gehen nach ihrer Intuition, die durchaus mit dem Gesetz der großen Zahlen im Einklang ist, davon aus, dass als nächstes Schwarz kommen muss um dieses Ungleichgewicht auszugleichen.
Andererseits sind Roulett-Läufe doch voneinander unabhängig, denn die Kugel Besitzt ja kein Gedächtnis oder eine Steuerung, die ihr sagt: “8-mal Rot! Jetzt muss ich aber auf schwarz”. Durch dieses Beispiel geraten wir in ein Dilemma und fragen uns, wo der Widerspruch zu finden ist?

Ganz klar in der Missdeutung des Gesetztes. Das passiert häufig bei beginnenden Versuchsreihen, bei dem ein Ergebnis, im Vergleich zu seinen Wahrscheinlichkeiten, stark über- oder unterrepräsentiert ist. Das ist in unserem obigen Beispiel des Roulettes der Fall. Nun wird erwartet das ein gegenläufiger Ausgleich erfolgen muss um dem Gesetz der großen Zahlen zu entsprechen. Das ist natürlich eine Fehldeutung der Definition. In der Definition ist nur die Rede davon, dass sich die relativen Häufigkeiten auf die Wahrscheinlichkeiten hinbewegen. Wenn sich also nach diesem Ungleichgewicht von 8-mal Rot danach wieder eine etwas gleichgewichtigere Ausspielung einstellt, haben wir bereits einen relativen Ausgleich. Da solche Ungleichgewichte eher die Ausnahme sind, ist dieser relative Ausgleich stets sehr wahrscheinlich. Das Gesetz der großen Zahlen ermöglicht uns also einen Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis.

Wir lassen nun einmal psychologische Aspekte, die die genauere Einschätzung des Gegners betreffen, außen vor. Wir befinden uns also in einer Situation, in der wir keinerlei psychologische Basis haben, auf der unsere Entscheidungsfindung beruht. In dieser Situation ist es also völlig fehlerhaft zu denken: “Der Gegner hatte jetzt dreimal gute Karten, ein viertes Mal kann er ja einfach keine guten Karten mehr haben.”