Mac Leopard setzt zum Sprung an …

geschrieben: 4. Oktober 2007 - noch keine Kommentare

Das Warten hat ein Ende, wenn man allen Zeichen glauben schenken darf wird es noch im Oktober “signifikante” Ankündigungen bei Apple geben. Hört hört, das passt ja alles super zusammen, kaum gibt es News und neue Tools für die Vorschau in Leopard, kurze Vorstellungen von Mail, Spaces und Time Machine, steht nun auch der Erscheinungstermin fest. Gravis hat seit kurzem die Ankündigung auch schon in seinem monatlich erscheinenden Flyer, man kann Mac OSX 10.5 schon vorbestellen.

Nach Think Secret könnte es auch sein, dass es noch weitere Neuerungen in diesem Zusammenhang gibt. Lassen wir uns überraschen.

Nachtrag:
So, habe nun auch meine Vorbestellung bei Gravis am Ernst Reuter Platz abgegeben. Dort wird am Freitag, den 26.10.2007 um 18.00 Uhr gefeiert. Was mich jetzt schon freut, 18.00 Uhr d.h. wir haben Leopard eher als in den Staaten, wie find ich denn das …? Also mal eine Auspack und Installationszeremonie per Foto aus Deutschland schneller im Netz :)

Leopard führt mehr als 300 neue Features ein, darunter einen neuen Schreibtisch mit Stacks, um über das Dock einfach auf Dateien zuzugreifen. Einen neu entwickelten Finder, der den Austausch von Dateien zwischen mehreren Macs erleichtert. Quick Look, das für Dateien eine schnelle Vorschau bietet, ohne diese mit einem Programm öffnen zu müssen. Spaces, ein intuitives neues Feature, um Programme in Gruppen zusammenzufassen und schnell zwischen ihnen zu wechseln (worauf ich mich schon am meisten freue) sowie Time Machine für eine mühelose automatische Datensicherung auf dem Mac.

Fachliches über Leopard:
“Leopard ist die sechste grosse Version von Mac OS X und das beste Upgrade, das wir bisher herausgebracht haben” sagt Steve Jobs, CEO von Apple.

Leopard setzt mindestens 512 MB RAM voraus und läuft auf jedem Macintosh-Computer mit Intel, PowerPC G5 oder G4 (867 MHz oder schneller) Prozessor. Die vollständigen Systemvoraussetzungen sind hier zu finden.

Mich würde ja mal interessieren, warum ihr wechselt? Was erhofft ihr euch von Leopard? Ist jemand von Windows (Asta la Vista) umgestiegen?
Natürlich freue ich mich wie immer über einen kurzen Kommentar …




Getting Things Done

geschrieben: 4. Oktober 2007 - 2 Kommentare

Was ist GTD?

Getting Things Done oder kurz “GTD” ist eine Selbstmanagement Methode von David Allen.

Getting Things Done basiert auf dem Prinzip, dass man alle anstehenden Aufgaben notiert und somit den Kopf frei hat für das Wichtige. Diese Aufgaben werden in ein System (Programm) eingepflegt, welches dann wieder kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag liefert. Somit kann man sich auf die Erledigung der Aufgaben konzentrieren, ohne Angst haben zu müssen, etwas zu vergessen. Durch ein so gezieltes Selbstmanagement soll effizienteres und belastungsfreieres Arbeiten möglich sein, immer davon ausgehend, dass man dies auch wirklich konsequent erledigt.

Bücher zum Thema Getting Things Done:

Falls Sie der Meinung sind, hier fehlt noch das ein oder andere Buch, ein kleiner Kommentar und schon wird es ergänzt. Und der Meinung sind Sie bestimmt. :)




Weihnachtsfeier, Zauberer und andere Geschenke

geschrieben: 3. Oktober 2007 - noch keine Kommentare

Da hat man schon eine Sekretärin die den Terminkalender überwacht und trotzdem ist es jedes Jahr aufs Neue erschreckend. Die Weihnachtsfeier ist nur noch wenige Tage entfernt, Sie haben auch noch kein Geschenk für Ihre Frau und die Kinder – es droht sich alles zu überschlagen. Weihnachten steht vor der Tür. Fräulein Müller in der Firma konnte sich immer noch nicht für eine Band oder ein Highlight für den Abend Ihrer Weihnachtsfeier entscheiden. Und dann haben Ihre Mitarbeiter gestern, vollkommend überrascht und unbegründet, auch noch gefragt, ob denn dieses Jahr überhaupt eine Weihnachtsfeier stattfindet.

Die hatten Sie komplett vergessen? Keine Sorge, es ist noch nicht zu spät! Lassen Sie Ihre Sekretärin das Buffet und den Tischschmuck schon mal ordern und dann haben Sie Freiraum, die Weihnachtsfeier zu einem einzigartigen Erlebnis für Ihre Mitarbeiter werden zu lassen.

Nun sagen Sie sich natürlich, dass Sie als Chef wahrlich dringendere Aufgaben haben, als sich um solchen Kram zu kümmern … Von wegen Weihnachtsfeier, na, was für ein Glück, dass Ihnen hier die perfekte Lösung geboten wird!

Engagieren Sie einen Zauberkünstler! Kunststücke direkt an den Tischen, jeder Mitarbeiter oder Gast wird mit einbezogen, von der Close-up Zauberkunst werden ihre Gäste begeistert sein. Oder sie erleben eine Bühnenshow, eine Mischung aus Zauberkunst, Wortspielerei und charmantem Entertainment, die Möglichkeiten sind vielfältig, ja nahezu unbegrenzt, schließlich ist hier Zauberei im Spiel.

Das ganze Programm der Weihnachtsfeier kann hierbei auf Ihre Firma, Ihr Produkt oder aber Ihre Mitarbeiter abgestimmt werden!

So schön kann Weihnachten sein!
Nun aber schnell los und noch die letzten Geschenke kaufen …




Zwangsjacke, Modenschau & Moderation

geschrieben: 2. Oktober 2007 - noch keine Kommentare

Am Wochenende hatte ich mal wieder eine Veranstaltung in Leipzig, ich war für eine Modenschau im Renaissance Hotel gebucht. Zwischen den ganzen Zaubershows ist eine Moderation mit ein “bisschen Zauberei” und musikalischer Untermalung eine willkommene Abwechslung.

Motto war die Herbst & Winterkollection 2007/2008 der Boutique “Rund & Schön”. Modelle von Mona Lisa, Luba Insein, Barbara Speer sowie Hopsack wurden präsentiert. Da die Damen natürlich auch Hüte trugen, kam die Veranstalterin kurz zuvor noch zu mir und fragte mich: “Na haben Sie auch Mut einen Hut zu tragen?” Aber natürlich, schließlich habe ich bei meinen Zaubershows ja auch einen Panama Hut auf, wobei der für die Winterkollektion ungeeignet war. Also verpasste mir die Dame von “Bräuer Hüte” aus dem Barthels Hof einen Hut a la Bogart.

Der Begrüßungssekt war getrunken, die Gäste saßen und da kam das Zeichen, die Show kann beginnen. Die Begrüßung verlief glatt, die Gäste waren sehr sympathisch, gut gelaunt und natürlich auf die Mode gespannt. Die erste Musik für Bild No. 1 und alles lief wie am Schnürchen. Nach wenigen Minuten merkte man es gefiel, denn es war ja nicht irgendeine Modenschau – nein es war ein kleines Jubiläum, die 10. Show in Folge.

Während die Models sich umzogen moderierte ich, scherzte mit dem Publikum und so waren “im nu” knapp 70 Minuten vorüber. Zwischendurch ein bisschen Zauberei, die Befreiung aus einer Zwangsjacke ganz nach dem Vorbild von “Harry Houdini” oder David Copperfield. Ich hätte gern mehr gezeigt, doch schließlich ist es eine Modenschau und nicht die Show eines Zauberers.

Finale – ein herzliches Dankeschön an die Frau des Hauses, welche uns eine schöne Auswahl bescherte, die werte Frau “Mama” für die Zusammenstellung der Texte und Hilfe bei den Bildern. Den Models, welche in einem eh schon warmen Raum Wintermode vorführten. Und natürlich dem Publikum, dies wurde nun zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Also dann – bis zur Frühjahrsmodenschau in Leipzig




Gambling, Hütchenspiel & Falschspieler

geschrieben: 29. September 2007 - 1 Kommentar

Hütchenspieler in Berlin
Tipp gegen Hütchenspieler
Kaum ist es etwas wärmer und die ersten Sonnenstrahlen sind zu spüren, kommen gewisse Leute auch schon angekrochen, breiten ihren Teppich mitten in Berlins City aus und legen los. Die Rede ist vom illegalen Hütchenspiel. Leider fallen immer wieder genügend Passanten darauf rein und dies hat nichts mit Pech zu tun.

Das Hütchenspiel oder auch Nussschalenspiel:
Es klingt simple, doch glauben Sie Ihren Augen nicht, denn das Hütchenspiel ist eine Form des Trickbetrugs. Der Hütchenspieler verschiebt drei Schachteln (Hütchen, Nussschalen o.ä.) unter der sich eine Kugel befindet, man muss nur erraten wo. Um den Spieler herum stehen mehrere Passanten, die anscheinend am Mitspielen interessiert sind, sogenannte “Anreißer”. Der Spieler versteckt nun die Kugel unter einer der drei Schachteln und beginnt diese zu vertauschen und fordert dabei die interessierten Personen auf, den Verbleib der Kugel zu bestimmen. Nun kommt ein Bluff, einer der “Anreißer” setzt jetzt einen Geldschein auf die Schachtel, unter der sich die Kugel befindet und gewinnt.

Damit wird dem vorbeilaufenden Passanten vorgegaukelt, man könne auf leichte Weise Geld gewinnen. Spielt nun ein Außenstehender mit, erhöht der Spieler die Geschwindigkeit beim Verschieben der Schachteln und lässt – für den Außenstehenden unbemerkt – die Kugel verschwinden. Somit hat man keine Möglichkeit zu gewinnen und verliert – immer!

Wenn man nun Protest einlegen will, kommt ein weiterer Beteiligter mit ins Spiel, er ruft plötzlich “Polizei” und die Spieler sind weg – und da hat man noch Glück gehabt und kommt nicht noch mit einem blauen Auge davon :) Denn oft werden auch mit Gewalt Einsätze eingefordert oder Beschwerden behandelt.
Nach Angaben der Polizei Berlin, sind besondere Anziehungspunkte für Hütchenspieler und Touristen der Alexanderplatz um den Fernsehturm herum, Schloßbrücke und Zeughaus sowie die Liebknechtbrücke mit dem angrenzenden Berliner Dom.

Der zuständige Polizeiabschnitt 32 hat neben den bereits laufenden repressiven Aktionen ein Präventionskonzept erarbeitet.
Polizei und Hütchenspieler
Ziel des Konzeptes ist es, die Berlinbesucher über die betrügerischen Absichten der Hütchenspieler aufzuklären und vom Mitspielen abzuhalten. Es werden Handzettel verteilt, Plakate veröffentlicht und sogar Lautsprecherdurchsagen und Filmspots mit Themenbezug abgespielt. Warnhinweise werden in Form von Lauftexten an den digitalen Anzeigetafeln der Haltestellen gegeben. Die Polizei ist regelmäßig an den Wochenenden mit einem Informationsstand am Zeughaus präsent. Zusätzlich ist täglich eine mobile Streife, die die entsprechenden Bereiche anfährt, unterwegs.

Und man sollte es kaum glauben, es gibt immer noch genug Leute die mitspielen und glauben gewinnen zu können. Den Spielern auf der Strasse muss man eins lassen, sie machen es jeden Tag und über Jahre hinweg, es sind also Profis und sie leben davon. Also Finger weg!

Im März diesen Jahres hatte ich eine Veranstaltungsreihe im Rahmen von “BMW erleben”, unter anderem agierte ich auch als Hütchenspieler und hatte somit Gelegenheit, das Spiel, die Leute und ihre Reaktionen zu testen. Es lief immer gleich ab, ich zeigte mehrere Möglichkeiten, dann eine einfache Routine und dann kam meine Frage: “Wieviel wollen Sie setzen?” und ich holte manchmal einen Zehner oder Fünfziger aus der Tasche … Meistens musste ich nicht lange warten, einer wollte immer zocken, gepackt vom Ehrgeiz, oder schon etwas angetrunken oder einfach nur weil … Ja warum eigentlich, was treibt uns zu so einer Spielsucht? Natürlich habe ich nicht um Geld gespielt, sondern gezeigt, dass man keine Chance hat! Sei es nun beim Hütchenspiel, 3 Card Monte, Find the Lady oder Kümmelblättchen … (Bilder Hütchenspieler)

Hier noch etwas zum Rechtlichen:
Mit Hilfe eines vor kurzem gefälltem Gerichtsurteils (2006) wird der Betrugsnachweis beim Hütchenspiel für die Polizei nun einfacher.

In einer inzwischen rechtskräftigen Verurteilung eines Angeklagten durch das Amtsgericht Tiergarten gab die verhandelnde Richterin eine Begründung, die im Wesentlichen der von der Berliner Polizei bevorzugten Auffassung für den Betrugsnachweis beim Hütchenspiel entspricht.

Danach kommt es nicht darauf an, möglichst präzise zu beschreiben, wie der Trick funktioniert (was eine längere Beobachtung durch Polizisten erforderlich macht, die wiederum den Hütchenspielern oft auffällt, weil sie ihrerseits die Umgebung genau beobachten). Ausreichend für die Erfüllung des Tatbestands des Betruges ist es bereits, dass der Hütchenspieler dem Opfer eine Gewinnchance nur vorspiegelt, die er real aber nicht haben wird, weil es der einzige Zweck des Spieles ist, das Opfer um sein Geld zu prellen.

Zwischen Animier- und Spielphase ändert der Hütchenspieler – für den gutgläubigen Mitspieler nicht vorhersehbar – die Modalitäten. “Hierin liegt die beabsichtigte Täuschungshandlung”, so die Richterin.

Hier folgen weitere Berichte über Gambling, Glücksspiel oder Taschenspielertricks, also mal wieder vorbei schauen …




Zauberer für Hochzeit, Seeterassen Berlin

geschrieben: 13. August 2007 - noch keine Kommentare

Die Berliner Seeterassen sind ein idealer Veranstaltungsort für Firmenfeiern oder Hochzeiten, ich hatte dort schon des öfteren einen Auftritt, so wie letzten Samstag als Close-up Zauberer für eine Hochzeit.

Bei einer Hochzeitsfeier hat man immer den familiären Aspekt auf seiner Seite, es läuft nicht so “steif” ab wie bei mancher Firmenfeier. Und somit kann man als Tischzauberer ganz entspannt zu den Gästen gehen, es weiss ja auch noch keiner, bin ich jetzt auch ein Gast, kenne ich das Brautpaar, oder bin ich schon mit dem Kartenspiel groß geworden?

Kaum hat man das erste Kunststück gezeigt, den ersten Applaus bekommen, hat man auch schon die ungeteilte Aufmerksamkeit der umliegenden Tische, die nun denken es startet eine Show. Die Tischzauberei oder auch Close-up Zauberkunst ist hier eben noch nicht so weit verbreitet, wird aber super angenommen, denn der große Vorteil ist, alles passiert am Tisch des Gastes, direkt unter seinen Augen.

Doch zurück zur Hochzeit, die ersten Tricks waren fertig und um mich geschaart standen nun ein paar Kids die dem Zauberer ganz genau auf die Finger schauen wollen. An sich kein Problem, wenn da nicht Kerstin am nächsten Tisch gesagt hätte: “gib ihr mal den Ball in die Hand und mach dass es zwei sind”. Danke, den Trick zeig ich dann wohl besser nicht, doch die Kids bestanden darauf, jeder einzelne wollte exakt diesen einen Balltrick und da haben wir es wieder, Close-up Zauberei – es passiert in den Händen der Zuschauer …