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	<title>Zauberer, Hütchenspieler, Falschspieler Victor Lazarro aus Berlin &#187; Zaubernews</title>
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	<description>Zauberer und Hütchenspieler in Berlin, Falschspieler aus Berlin</description>
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		<title>Roberto Giobbi &#8211; Secret Agenda</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 23:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Giobbi]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ein bisschen nach einem Bondfilm klingt oder gar ein Dokument von WikiLeaks vermuten lässt, ist in Wirklichkeit ein Buch über Zauberkunst. Roberto Giobbi in der Zauberszene kein unbeschriebenes Blatt, bekannt durch die &#8220;Große Kartenschule&#8221; hat uns nun ein Jahr seiner Gedanken über Theorie und Praxis in der Kartenkunst geschenkt. Ich habe das Buch vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/12/secret-agenda.jpg" alt="" title="secret-agenda" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-4574" /></p>
<p>Was ein bisschen nach einem Bondfilm klingt oder gar ein Dokument von WikiLeaks vermuten lässt, ist in Wirklichkeit ein Buch über Zauberkunst. Roberto Giobbi in der Zauberszene kein unbeschriebenes Blatt, bekannt durch die &#8220;Große Kartenschule&#8221; hat uns nun ein Jahr seiner Gedanken über Theorie und Praxis in der Kartenkunst geschenkt. Ich habe das Buch vor kurzem erhalten und ein kleines Dankeschön, als erster Besteller auch noch eine DVD dazu &#8220;The Roberto Giobbi Lecture&#8221;. <span id="more-4573"></span> </p>
<p>Für mich ein perfektes Weihnachtsgeschenk, das Buch hat 12 Kapitel und 366 Artikel, somit fange ich ab Januar 2011 zu lesen an und freue mich jeden Tag auf eine Anregung, Gedanken zur einer Technik oder auf ein Kunststück. Ich habe Roberto Giobbi schon des öfteren mit seiner Show oder auf Seminaren gesehen, zuletzt mit einer Mischung aus Show und Vortrag &#8220;<a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/roberto-giobbi-sehen-wir-wirklich-alles/" title="sehen wir wirklich alles?">Sehen wir wirklich alles?</a>&#8220;, somit kann man auch gespannt sein auf Jahre der Erfahrung, er ist auf jeden Fall ein Kenner der Materie und wenn er Ratschläge oder Anregungen für Präsentationen oder Techniken für Kunststücke gibt, ist mein Tipp einen gespitzten Bleistift parat zu haben und aufmerksam zu lauschen und mitzuschreiben.</p>
<p>Das Buch gibt es bei allen bekannten Zaubershops (einige <a href="http://www.lazarro.de/zauberhaendler-verzeichnis/zaubershops-deutschland/" title="Zauberhändler, Zaubershops">Zauberhändler/Zaubershops</a> habe ich hier gelistet), wenn ihr es bei Roberto Giobbi bestellt bekommt ihr aber definitiv eine nette Widmung dazu und so hat man ein schönes weiteres Stück für seine Bibliothek.</p>
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		<title>Zauberer im Spiegelsalon Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 10:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Zauberkunst im Spiegelsalon, ist eine Veranstaltungsreihe der zwei Zauberer Jan Dober und Victor Lazarro aus Berlin. Präsentiert wird eine bunte Mischung aus Zauberkunst, Gitarrenmusik und Unterhaltung. Geschichten die das Leben schreibt und solche die extra fürs Leben geschrieben wurden. Ein kurzweiliger Streifzug durch das Schaffen zweier Zauberkünstler, welche unterschiedlicher kaum sein könnten. Der eine brav, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/12/spiegelsalon.jpg" alt="" title="spiegelsalon" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-4565" /><br />
Zauberkunst im Spiegelsalon, ist eine Veranstaltungsreihe der zwei Zauberer Jan Dober und Victor Lazarro aus Berlin. Präsentiert wird eine bunte Mischung aus Zauberkunst, Gitarrenmusik und Unterhaltung. Geschichten die das Leben schreibt und solche die extra fürs Leben geschrieben wurden. <span id="more-4538"></span> Ein kurzweiliger Streifzug durch das Schaffen zweier Zauberkünstler, welche unterschiedlicher kaum sein könnten. Der eine brav, romantisch und schwärmend von der Zauberei, der andere nutzt verwegen und draufgängerisch sein Können um Falschspiel zu demonstrieren. </p>
<p>Im Jahre 2011 geht die Veranstaltungsreihe weiter, im Januar gibt es allerdings noch eine kleine Neujahrspause, aber ab dem 1. Donnerstag im Februar gibt es wierder die Zauberer im Spiegelsalon. Für Kartenreservierungen schickt eine Mail, ruft an oder kommt direkt vorbei, momentan gibt es immer einen Tee und ein paar Plätzchen und zu sehen gibt es schliesslich auch immer was in der Vernissage &#8230;</p>
<p>Der Spiegelsalon &#8211; Berlin Charlottenburg befindet sich in der Friedbergstraße 29, 14057 Berlin, Nähe Stuttgarter Platz, telefonisch erreicht Ihr jemanden unter (030) 818 636 95.</p>
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		<title>Die Wundermanufaktur in Nürnberg</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Kirschbaum]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja vor kurzem über die Zauber Theater Deutschlands geschrieben und angekündigt sie auch mal zu besuchen. Somit ging es heute von Berlin nonstop nach Nürnberg in die Wundermanufaktur. Bei Sonnenschein und 30 Grad, dank Lufthansa in 50 Minuten. Die Location ist in guter Lage, leicht zu finden und mit viel Liebe zum Detail [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/die-wundermanufaktur-in-nuernberg" title="Die Wundermanufaktur in Nürnberg"><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/06/wundermanufaktur.jpg" alt="wundermanufaktur nürnberg" title="wundermanufaktur nürnberg" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-4192" /></a></p>
<p>Ich hatte ja vor kurzem über die <a href="http://www.lazarro.de/zauberkunst/wundermanufaktur-magic-theater-close-up-club-magic-lounge-zaubertheater/" title="Wundermanufaktur, Magic Theater, Close-up Club, Magic Lounge &#038; Zaubertheater">Zauber Theater</a> Deutschlands geschrieben und angekündigt sie auch mal zu besuchen. Somit ging es heute von Berlin nonstop nach Nürnberg in die Wundermanufaktur. Bei Sonnenschein und 30 Grad, dank Lufthansa in 50 Minuten. Die Location ist in guter Lage, leicht zu finden und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Jeder Gast wird mit Handschlag begrüßt und erhält einen kleinen Drink aufs Haus. Da es verschiedene Platzkategorien gibt sind die Plätze bereits mit Namensschildern reserviert, so kann man sich ganz entspannt auf die Show freuen. Nach der Begrüßung geht es auch gleich mit einem kulinarischen Highlight los, das Buffet wird eröffnet und ist im Kartenpreis inklusive. <span id="more-4190"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wundermanufaktur &#8211; Die Show</strong><br />
<a href="http://www.lazarro.de/zauberer-deutschland/zauberer-nuernberg/zauberer-stephan-kirschbaum/" title="Zauberer Stephan Kirschbaum Nürnberg">Stephan Kirschbaum</a> eröffnet in gewohnt charmanter Art und Weise inmitten der Gäste mit einem Hütchenspielertrick. Die Zuschauer werden so gleich auf das folgende Programm eingestimmt, haben die Möglichkeit alles zu untersuchen, was sie auch tun und nehmen dann Platz für die Show. </p>
<p>Mit einer Wundertüte bewaffnet beginnt Stephan nun die erste Halbzeit seiner Show. Eine schöne Münzroutine, womit er glaube ich, gleich so einige Zuschauer ins wanken bringt und diese sich in den ersten Momenten schon fragen ob sie ihren Augen wirklich trauen können. Es folgt eine sehr unterhaltende und humorvoll präsentierte Geldscheinroutine, anschließend passend zum Thema eine Geldscheinverwandlung. Hier geht ein großes Dankeschön an Grete, welche mit ihrem Geldschein das nichtsubventionierte Projekt ganz uneigennützig sponserte, doch dieser Schein sollte noch eine weitere Rolle in der Show spielen.<br />
Ich möchte jetzt nicht auf jedes Kunststück eingehen, es sind einige schöne neue Kreationen und Klassiker z.B. von <a href="http://www.lazarro.de/zauberkuenstler/zauberer-johann-nepomuk-hofzinser/" title="zauberer johann nepomuk hofzinser">Hofzinser</a> mit interessanten kleinen Änderungen. Zwischendurch gibt es ein ruhiges aber sehr visuelles Kunststück zur Musik, einen sehr schönen Seileffekt mit einer &#8220;Kirschbaum Box&#8221;, dann kommt auch schon der Moment, in dem Grete nun die Wundertüte erhält und jetzt dürfte jedem klar sein was sich darin befindet :)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pause</strong><br />
In der Pause hat man Gelegenheit sich nochmals etwas umzuschauen, viele kleine Details fallen mit dem ersten Blick gar nicht auf. Doch man merkt auf jeden Fall, dass hier viel Herzblut in die Einrichtung und das Programm gesteckt wurde. Man kann es ruhig so sagen, Stephan hat sich einen kleinen Traum verwirklicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wundermanufaktur &#8211; zweiter Teil</strong><br />
Das Becherspiel eröffnet die zweite Halbzeit, etwas geschichtliches, ein paar Infos zur Entstehung und natürlich ein sehr verblüffender Klimax am Schluss. Später ein Kunststück welches ich von Stephan vor Jahren mal gesehen habe, damals hatte mich schon seine Art begeistert und dieses mal, wieder mit dementsprechenden Applaus hat ihn so manche Dame in sein Herz geschlossen, als er am Ende eine Rose produziert und verschenkt hat. Doch was mich noch mehr beeindruckt hat, war die kleine Produktion des Flacons zum frischhalten der Rose, das sind Details die sich einprägen. Ein Tribute an seinen Zauberlehrer mit einem kleinen visuellen Kunststück zu Musik, gefolgt von Mentalen Fähigkeiten, wo schon so ein kleines Raunen durch die Reihen ging und die Frage offen blieb, kann er dies nun wirklich oder war es nur ein Trick? Das er es kann demonstriert er mit seinem nächsten überraschenden Effekt, womit sich der Kreis zu den Jokern und dem Hütchenspiel als Einstieg wieder schloss. Das Schlusskunststück kommt sehr emotional rüber, mit der musikalischen Untermalung und dem authentischen Erzählstil geht es einem ein Stück weit unter die Haut. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Eine runde Show, schöne Kunststücke und vorallem charmant und witzig präsentiert. Der Running Gag des Abends ist mit Sicherheit das Material aus dem manche Effekte sind &#8211; Handarbeit aus Kirschbaum.<br />
Die Gäste sind begeistert und als ich in der Pause den Gesprächen lauschte, hörte ich Kommentare wie: &#8220;der ist schon hervorragend der Junge&#8221; oder &#8220;man sieht einfach nix, die Fingerfertigkeit ist enorm&#8221;. Tja was soll man auch sehen, wir sind ja schließlich in der Wundermanufaktur und da gibt es eben handgemachte Wunder von Stephan Kirschbaum. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 4 Assen, Kategorie unbedingt sehenswert, ich wünsche mir mehr solcher Shows. </p>
<p>Hier noch der <a href="http://www.wundermanufaktur.de" rel="nofollow">Link</a> zur Wundermanufaktur oder die Kartenhotline 0911/ 3669421 falls der ein oder andere Karten bestellen möchte.</p>
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		<title>Roberto Giobbi &#8211; Sehen wir wirklich alles?</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Große Kartenschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Zaubershows]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zauberszene ist Roberto Giobbi mit Sicherheit den meisten bekannt. Wenn nicht als Zauberkünstler, dann auf jeden Fall als Autor der &#8220;Großen Kartenschule&#8221; oder durch verschiedene andere Publikationen. Auch das ein oder andere Seminar von Roberto Giobbi über Zauberkunst, speziell über Kartenkunst ob live oder auf DVD hat manch Zauberkünstler fasziniert. Ich durfte heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/roberto-giobbi-sehen-wir-wirklich-alles" title="roberto-giobbi-sehen-wir-wirklich-alles"><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/06/roberto-giobbi.jpg" alt="roberto-giobbi" title="roberto-giobbi" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-4184" /></a></p>
<p>In der Zauberszene ist Roberto Giobbi mit Sicherheit den meisten bekannt. Wenn nicht als Zauberkünstler, dann auf jeden Fall als Autor der &#8220;Großen Kartenschule&#8221; oder durch verschiedene andere Publikationen. Auch das ein oder andere Seminar von Roberto Giobbi über Zauberkunst, speziell über Kartenkunst ob live oder auf DVD hat manch Zauberkünstler fasziniert. Ich durfte heute ein besonderes Highlight miterleben, Roberto zauberte für ganz &#8220;normales&#8221; Publikum in der Wundermanufaktur Nürnberg. Unter dem Motto: &#8220;Sehen wir wirklich alles?&#8221; gab er erst eine Show und dann einen Vortrag zum Thema &#8220;Wahrnehmung und Täuschung&#8221;. <span id="more-4170"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Roberto Giobbi &#8211; Sehen wir wirklich alles?</strong><br />
Da ich Roberto Giobbi schon auf mehreren Zauberveranstaltungen, Seminaren oder Kongressen erlebt habe und von seiner fachlichen Kompetenz und Denkweise über die Zauberkunst begeistert bin, war ich auf die Veranstaltung besonders gespannt. Nicht weil ich jetzt besondere Wunder erwartet habe, sondern weil ich sehen wollte, wie so ein Profi mit dem Publikum umgeht und wie er sich und seine Zauberkunst präsentiert.<br />
Und was habe ich gesehen? Ganz besondere Kunststücke, kleine Wunder mit großer Wirkung, die das Publikum mit Sicherheit so schnell nicht vergessen wird. Ich hatte den Eindruck, ich sitze in einem speziell für mich inszeniertem Seminar, wo Roberto zu Demonstrationszwecken, extra Publikum eingeladen hat und ich angefangen von der Zuschauerlenkung, Misdirection und Präsentation der Kunststücke eine besondere Show erleben sollte. Vor kurzem sah ich die Show eines Zauberfreundes, der innerhalb seiner ersten Showhälfte mal schlappe 10 Kartenkunststücke präsentierte und den Zuschauern hiervon kaum eins in Erinnerung bleiben dürfte. Doch bei Roberto hatte ich den Eindruck, jedes dieser perfekt präsentierten und inszenierten Kunststücke verankert sich mit dem erlebten in exakt diesem Moment bei den Zuschauern. Vier Kunststücke in knapp einer Dreiviertelstunde wurden zu einem besonderen Erlebnis. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Roberto Giobbi &#8211; Die Show</strong><br />
Ein sympathischer, souveräner und sehr eloquenter Entertainer präsentiert auserlesene Zauberkunst. Man merkt ihm an, was da gerade passiert, bereitet ihm eine solch große Freude, dass es mir eine noch größere Freude bereitet wiederum ihm zuzuschauen. Was mir bei manch anderem Zauberer leider fehlt. Sein Umgang mit dem Publikum ist so warm und herzlich, dass selbst in Momenten, in denen bei anderen Kollegen kleine Lücken entstehen, z.B. bei der Frage nach einem Geldschein, bis dieser nun gefunden ist, ich gar nicht bemerkt habe, wann war der Moment des Übergangs von der Frage bis zum Halten des Scheins in seiner Hand.<br />
Auf die Kunststücke möchte ich hier gar nicht näher eingehen, die Auswahl der Effekte für seine Show sollte schliesslich jeder selbst treffen, es soll also nicht so klingen, als ob nun jeder diese Seilroutine oder Kartenkunststück in sein Programm aufnehmen muss. Doch bemerkt habe ich, es sind auf jeden Fall Kunststücke die ihm viel Spaß bereiten, die er auch noch hundert Mal vorführen kann und möchte und &#8211; dies ist wohl der wichtigste Punkt &#8211; als Zauberkünstler hat er sich jede Menge Gedanken über die Präsentation, die Gestalt und die Probleme der Kunststücke gemacht. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Roberto Giobbi &#8211; Wahrnehmung und Täuschung</strong><br />
Nach einer kurzen Pause, einer kleinen Stärkung und kühlenden Getränken begann dann der Vortrag zum Thema &#8220;Wahrnehmung und Täuschung&#8221;. Was sicherlich für die meisten Zuschauer ein interessanter Vortrag gewesen ist, so gab es doch für den ein oder anderen den Ansatzpunkt hinter ein Kunststück kommen zu wollen, doch Tricks erklärt wurden nicht. Sondern eher gezeigt, warum wir uns täuschen lassen und welche Mechanismen dahinter stecken. Anhand von Beispielen und Vergleichen wurden wir so manche Male aufs Glatteis geführt. Selbst bei einer kleinen Herausforderung mit zwei Würfeln, spielte uns die menschliche Intuition und die nicht gekannten Wahrscheinlichkeiten ein Schnäppchen, was uns gezeigt hat, wie leicht wir uns, trotz unserer Intelligenz, lenken, leiten und eben auch täuschen lassen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Auf jeden Fall ging die Zeit viel zu schnell vorbei, trotz den Gesprächen danach, bleiben einfach immer wieder zu viele Gedanken und Ideen offen, ich freue mich auf ein nächstes Treffen. Vielen Dank für eine grandiose Show und die kleinen Wunder die ich miterleben durfte. Danke für das Handling des Zuschauers, in der Situation, in der mit Sicherheit manch anderer Zauberkollege versagt hätte. Danke für die vielen Tipps und Gedanken im Gespräch danach und am nächsten Tag, sowie die Hommage an Dai Vernon.<br />
Falls bei dem ein oder anderen in der Nähe, bei einem Magischen Zirkel oder aber einem der mittlerweile vielen <a href="http://www.lazarro.de/zauberkunst/wundermanufaktur-magic-theater-close-up-club-magic-lounge-zaubertheater/" title="Wundermanufaktur, Magic Theater, Close-up Club, Magic Lounge &#038; Zaubertheater">Zauber Theater</a> eine Show mit Roberto Giobbi sein sollte, kann ich diese uneingeschränkt mit 5 von 4 Assen empfehlen :)</p>
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		<title>Zauberkunst im Spiegelsalon Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 23:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Zauberkunst (vor) Spiegeln Seit der letzten gemeinsamen Show &#8220;Abgezockt&#8221; der drei Zauberer ist eine Weile vergangen, wir hatten ein Remake in Planung, doch irgendwie verplanten wir uns immer. Es ist gar nicht so einfach drei Zauberprofis unter einen Hut zu bringen, schon waren´s nur noch zwei. Die Idee eines Showprogramms zu zweit ist nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/zauberkunst-im-spiegelsalon-berlin/" title="Zauberkunst im Spiegelsalon Berlin"><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/06/spiegelsalon.jpg" alt="" title="Zauberkunst im Spiegelsalon Berlin" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-4124" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zauberkunst (vor) Spiegeln</strong><br />
Seit der letzten gemeinsamen Show &#8220;Abgezockt&#8221; der drei Zauberer ist eine Weile vergangen, wir hatten ein Remake in Planung, doch irgendwie verplanten wir uns immer. Es ist gar nicht so einfach drei Zauberprofis unter einen Hut zu bringen, schon waren´s nur noch zwei. Die Idee eines Showprogramms zu zweit ist nun nicht wirklich neu, schwirrte schon eine Weile in den Köpfen herum und musste nur noch zu Papier gebracht werden. Gesagt getan, es war einer dieser Abende mit Cuba Libre, netter Musik und vielen Ideen. <span id="more-4123"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Spiegelsalon</strong><br />
Eine kleine gemütliche Galerie, schöne Bilder, viele Spiegel (was für Zauberer ja nicht immer von Vorteil ist) und vorallem nettes Publikum. Der Spiegelsalon in Charlottenburg, für viele ein Begriff so mancher Veranstaltungreihe, angefangen von spanischen Gitarrenklängen, Lesungen und nun auch Zauberei. Zu jeder Veranstaltung gibt es natürlich eine kleine kulinarische Kostbarkeit, Getränke zu humanen Preisen und einen Rundumservice, den hier sicherlich einige Besucher schon zu schätzen wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zauberkunst (vor) Spiegeln</strong><br />
Die Einstimmung zur Show als solche war schon die herzlichen Begrüßung im Spiegelsalon und dem traditionellen Einläuten mit der Kristallglocke. Etwas anders als erwartet begann Jan, mit klassischer Musik &#8220;Deux Arabesques&#8221;, zeigt eine kleine Kartenmanipulation und mit Hilfe einer Zuschauerin einen verblüffenden Platztausch. Dann folgte die Begrüßung der Gäste, auf eine sicherlich anfangs verwirrende aber für uns eben typische Art &#038; Weise. An diese sollten sich die Zuschauer im Laufe des Abends auch noch gewöhnen und wie wir feststellten, zu meiner Freude und Jan´s Überraschung, hatten sie ihre ganz persönliche Meinung dazu. Weiter ging´s mit einem meiner Lieblingskunststücke eines spanischen Zauberers und der Assistens zweier Zuschauer, spätestens hier hatten die Zuschauer bemerkt, dass geht nicht mit rechten Dingen zu. Ein verblüfftes &#8220;Unmöglich&#8221; aus der ersten Reihe, leitete meine Überleitung zu Jan´s kleinen Ausflug nach Schottland ein, dem man hier auch noch folgen konnte, denn zu viel Whiskey, wie auf seiner Reise, hatte er nicht getrunken. Mit einer kleinen Stippvisite in einem Hotel in Las Vegas, Black Jack und jeder Menge Falschspiel, zeigte ich, wie einem das Glück beim Spiel gesonnen ist und man nicht sein ganzes Geld verspielen muss, sondern mit Gewinn sich auf die Heimreise begibt. Die Pause wurde dann von Jan mit einem kleinen Musikstück auf der Gitarre eingestimmt, somit hatten wir und die Zuschauer, auch schon 40 Minuten wie im Fluge überstanden und wurden mit den ersten Fragen &#8220;gelöchert&#8221;. </p>
<p>Nach der Pause ging es im gewohnten Plauderton &#8220;aus dem Nähkästchen der Zauberei&#8221; weiter, gefolgt von meinem ersten Kartentrick. Also dem ersten Kartentrick als Profi und ich finde es erstaunlich wie sich das Kunststück mit einer Art Eigendynamik entwickelt hat. Vielen Dank an meine beiden Zuschauer, die tapfer mit mir und dem Publikum mitgefiebert haben, dass das Kunststück auch funktioniert. Mit einer kleinen Einweisung in Körpersprache und Mikrogesichtsausdrücke ging es dann mit Jan und seinem Verhör weiter, ich bin mir jetzt noch nicht sicher ob er in &#8220;Lie to me&#8221; mitspielen sollte, jeden falls hatten die Zuschauer keine Chance. Gefolgt von einem weiteren Lieblingskunststück von mir, erklärte ich anhand von Bond, James Bond, wie man sich innerhalb kürzester Zeit jede Menge Informationen merkt und auch für sich oder eine Spielsituation nutzen kann. In dem Zusammenhang: &#8220;Es gibt 10 Arten von Menschen auf der Welt &#8211; diejenigen, die das Binärsystem verstehen und die, die dies nicht tun :)&#8221; Und schon ging es auch mit einem Aufmerksamkeitstest von Jan weiter, sind wir Erwachsenen noch in der Lage uns wie Kinder zu freuen? Gefolgt von einem leicht melancholisch angehauchten Liebesstück auf seiner Gitarre näherten wir uns auch schon dem Schlusskunststück. Hier wollte mir Jan, zur Überraschung der Zuschauer und mir, ein kleines Schnäppchen schlagen, doch auch dies haben wir fabelhaft gemeistert und zum &#8220;Bond Theme&#8221; ein fast spektakuläres Kunststück á la Houdini oder Copperfield gezeigt. Applaus, immernoch Applaus, es folgt eine Zugabe, die lasse ich aber mal offen und somit hatten wir die Premiere von &#8220;Zauberkunst (vor) Spiegeln&#8221; doch recht erfolgreich und wie den vielen positiven Stimmen danach zu entnehmen war, auch zur Begeisterung der Zuschauer über die Bühne gebracht. </p>
<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/06/spiegelsalon_2010_06.jpg" alt="Zauberkunst im Spiegelsalon Berlin" title="Zauberkunst im Spiegelsalon Berlin" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-4134" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Uns hat es Spaß gemacht, mit den Zuschauern plauderten wir noch gemütlich zu den kulinarischen Köstlichkeiten, welche vom Veranstalter nun gereicht wurden und zu guter letzt gab es für die noch gebliebenen Gäste etwas Close-up Zauberkunst.<br />
Demnächst hier mehr zu den weiteren Veranstaltungsterminen von Zauberkunst (vor) Spiegeln mit Jan Dober &#038; Victor Lazarro. Und falls der ein oder andere der Anwesenden hier etwas zu schreiben möchte, bitte lasst den Gedanken freien Lauf :)</p>
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		<title>Saturday Night Magic</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 23:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tage bekam ich über Xing einen Newsletter zu einer Zaubershow in Berlin &#8220;Saturday Night Magic: Mehr als nur Zauberei&#8221;. Das klang sehr interessant, also habe ich mich schlau gemacht wo die Veranstaltung ist und wer die Jungs von Saturday Night Magic sind. Im Netz findet man je eine Homepage von Alpar Fendo und Kolja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/06/saturday-night-magic.jpg" alt="" title="saturday-night-magic" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3967" /></p>
<p>Die Tage bekam ich über Xing einen Newsletter zu einer Zaubershow in Berlin &#8220;Saturday Night Magic: Mehr als nur Zauberei&#8221;. Das klang sehr interessant, also habe ich mich schlau gemacht wo die Veranstaltung ist und wer die Jungs von Saturday Night Magic sind. Im Netz findet man je eine Homepage von Alpar Fendo und Kolja Karo, beide Seiten machen einen professionellen Eindruck und vermitteln dem Besucher das Gefühl, hier sind Profis am Werk. Der eine eine ist Anwalt und Hobbyzauberer und der andere bietet Zauberkunst &#038; Bauchreden, eine vielversprechende Mischung. Somit verabredete ich mich mit einem Zauberfreund und bewaffnet mit Notizbuch und unseren in Zaubersachen &#8220;laienhaften&#8221; Partnerinnen gingen wir zur Show. <span id="more-3918"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Motto von <strong>Saturday Night Magic &#8211; Comedy trifft Zauberei</strong>. Das klingt erstmal vielversprechend. Einmal im Monat verwandelt sich das Kino am Helmholtzplatz in einen Ort, &#8220;an dem Sie an Ihren Sinnen zweifeln dürfen und Ihr Zwerchfell strapaziert wird, in exclusiver Runde von maximal 30 Gästen sind Sie ganz nah dran, wenn kleine Wunder direkt vor Ihren Augen oder in Ihren Händen geschehen. Sie werden freundlich getäuscht, magisch gefesselt und charmant unterhalten.&#8221; Na das kommt mir doch sehr bekannt vor, als Mitbegründer vom <a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/berlin-die-entstehung-des-close-up-club/" title="die entstehung des close-up-club" >Close-up Club Berlin</a> ist es ja schon ein Muss mir die Show anzuschauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Location</strong><br />
Das Film Café direkt am Helmholtzplatz ist ein angenehme Location mit Bar, leckeren Snacks und Drinks. In einem kleinen fast schon privaten Kinoraum bietet es Platz für 30 Gäste, auf jeden Fall eine gute Einstimmung für die bevorstehende Show.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Saturday Night Magic</strong><br />
Der Ankündigungstext als Geheimtipp impliziert mir auf jeden Fall, dass die Jungs wissen was sie tun und es so schlecht nicht sein kann. Bei einem Eintrittspreis von 14 Euro sollte man dies auch erwarten.</p>
<blockquote><p>Alpar Fendo und Kolja Karo waren bisher noch ein Geheimtipp unter Kennern der magischen und subkulturellen Szene, sah man die Show noch vor kurzem in einem Comedy Club, beschlossen die beiden einen Schritt weiter zu gehen. Denn jetzt ist die Show um einen medialen Aspekt erweitert; die Plattform hierfür bietet das Kino Filmcafé &#8230;</p></blockquote>
<p>Kaum an der Location angekommen, wurden wir, von einem uns unbekannten Typ angesprochen: &#8220;Hallo ich bin Kolja, wollt Ihr zur Show, ja &#8211; schön, dann gleich eine Aufgabe für euch zum mitmachen &#8230;&#8221; Und schon waren wir ins Gespräch verwickelt und auf die weitere Show gespannt und ahnten, das eben dieser Typ wohl einer der Akteure ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Show</strong><br />
Alle Gäste waren im Raum, das Licht wurde gedimmt und es begann mit einem kurzen Trailer Saturday Night Magic. Zu der Musik von &#8220;Shaft&#8221; morphte die Berliner Skyline, im besonderen der Fernsehturm zwischen Scherenschnitt, Häschenkopf und Cocktailspieß, alle waren gespannt, es geht los &#8211; Comedy trifft Zauberei.</p>
<p>Applaus, die beiden Künstler betreten die Bühne, sofort geht es weiter mit dem Copperfield Gag und dem Armdrehen; ein paar Ansagen und dem Spruch &#8220;Comedy trifft Zauberei, wenn also mal was nicht lustig ist, dann war das Zauberei&#8221;. Der erste Zuschauer wird nach vorne gebeten, es folgt ein kleiner Kartentrick, der gleich fließend in den nächsten übergeht, ein weiterer Zuschauer wird mit eingebunden und der Abend nimmt seinen Lauf. Gefolgt von einem kurzen Effekt mit Geldscheinen und der Scheinerklärung über Falschgeld, verlässt der erste Künstler auch schon wieder die Bühne.<br />
Es kommt sein Kollege, er begrüßt eine bestimmte Zuschauerin (Heike), welche er bei einem früheren Event schon mal getroffen hat und möchte gerne mit ihr das nächste Kunststück probieren. Plötzlich geht es um Esotherik, Emotionen und Entscheidungen. Die Zuschauerin bekommt einen geschlossenen Briefumschlag mit einer Vorhersage. Er holt ein Tarotspiel heraus, erklärt dieses und die Deutungen einzelner Karten, es wird gemischt und nun die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bestimmt. Natürlich stimmt dies mit der Vorhersage überein.<br />
Wechsel, der Kollege kommt wieder, somit folgt auch ein krasser Bruch. Esotherik, von der Heike eben noch sichtbar angetan war, zu Comedy. Wieder wird eine Zuschauerin gesucht, nach dem Namen gefragt und siehe da, Heike ist schon wieder dran. Dies war sicherlich nicht beabsichtigt, doch sollte es vermeidbar sein. Nun kommt ein Klassiker &#8220;Paper Balls over the Head&#8221;, der Einstieg über die Rechtsberatung ergibt nun auch Sinn, denn schließlich ist der Kollege im wahren Leben als Anwalt tätig, huch jetzt muss ich auch noch aufpassen was ich hier schreibe :) Die folgende Routine mit der Toilettenpapierrolle und manchen Anspielungen dazu fand ich nicht so schön und deswegen schreib ich auch nichts dazu.<br />
Alpar betritt nun wieder die Bühne, erzählt von den Romanen von Jules Verne, damals noch Utopie, heute durchaus realistisch. Erzählt von Morgan Robertson und seinem Buch &#8220;The Wreck of the Titan&#8221; und die Zauberer unter euch ahnen es bestimmt, es folgt ein Buchtest.</p>
<p>Danach ist Pause, knapp 55 Minuten kurzweilige Spielzeit sind vorbei. Während wir noch die Treppe hinauf gehen höre ich wie sich ein Pärchen über die Kunststücke unterhält. Als Zauberer ist dies ja doppelt interessant, einerseits gibt es Feedback und andererseits sieht man, ob die Ansatzpunkte zu den Lösungen eines Kunststückes stimmen oder eben nicht. Daran merkt man erst, ob das Kunststück, die Präsentation, Ablenkung oder die Psychologie die dahinterstecken funktionieren.</p>
<p>Nach der Pause ging es mit einem abwechslungsreichen kürzeren Teil weiter. Ein ausbaufähiger Geldschein in Zitrone Trick, hier wäre ein Besuch des Seminars von Martin Sierp interessant, der sich wirklich enorme Gedanken zu diesem Kunststück gemacht hat. Es folgten noch eine Schwammballroutine, ein weiteres kleines Kartenkunststück, die Blindenschrift (New Wave Close-up lässt grüßen), eine Chop Cup Routine und ein gemeinsames Schlusskunststück. Womit sich der Kreis zu der persönlichen Begrüßung des Typen und unserer Ahnung auch wieder schließt. Dies war nun der Part wo die Zuschauer gefragt waren. Das Finalstück war zwar nicht besonders magisch, birgt aber dafür eine gewisse Comedy und ein wohl, für eine Zaubershow unerwartetes aber vorhersehbares Ende, welches ich auf Wunsch der beiden nicht erwähne. Der Abspann dann wieder per Film.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die 20 Minuten Verspätung sind im Trubel untergegangen, dafür hat die Zeit bei der Begrüßung für die Namen der Künstler nicht mehr gereicht. Mit den Namen hatten es die beiden sowieso nicht so, wenn sie schon die Zuschauerin zum zweiten Male hintereinander nach vorne bitten und dann auch noch mehrmals nach dem Namen fragen müssen, kommt der Gag &#8220;ach immernoch Heike&#8221; nicht wirklich so gut. Ich kann nun auch <a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/zauberer-ade-alexander-de-cova/" title="Alexander de Cova" >Alexander de Cova</a> immer besser verstehen, wenn er sagt, dass so vieles auf Kosten der Zuschauer geht, denn das Zuschauermanagement gefiel mir an manchen Stellen überhaupt nicht. Manchmal hatte ich den Eindruck, hier wurde auf eine schnippische Art und Weise gezeigt &#8220;das kannst du nicht, du Zuschauer!&#8221;<br />
Comedy trifft Zauberei und dies hat sie wirklich, die Zauberei getroffen, denn mit zu vielen Gags und lustigen Bemerkungen wird die Zauberkunst letztendlich nicht mehr ernst genommen und das &#8220;Magische&#8221; verliert und geht unter. Es gab sehr interessante und ausbaufähige Ansatzpunkte, ob nun bei dem Esotherikspiel, dem Buchtest oder dem Schlusskunststück. Doch wenn ich bei einem Eintrittspreis von 14 Euro höre, dass die meisten Kunststücke zum ersten mal vorgeführt wurden, finde ich es schade, dies dem Zuschauer an zu tun. Ich wäre hier mit meinen Worten sicherlich gewählter umgegangen, wenn es die erste Veranstaltung der beiden gewesen wäre. Doch nach eigenen Aussagen machen sie dies schon eine Weile und da waren es mir einfach zu viele Pannen die passierten. Wenn ich an die Anfangszeiten im Close-up Club denke, hatten wir zumindest immer einen roten Faden, der durchs Programm führte. Auch die Kunststücke waren nicht einfach nur hintereinander gezeigt, sondern immer mit speziellen Übergängen. </p>
<p>Also als Geheimtipp würde ich es jetzt nicht bezeichnen, im Vergleich zum <a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/zauberkunst-in-berlin-hotel-houdini/" title="Verlängerten Wohnzimmer Hotel Houdini" >Verlängerten Wohnzimmer</a> oder dem <a href="http://www.lazarro.de/zaubernews/berlin-das-sagt-die-presse-zum-close-up-club/" title="presse zum close-up-club" >Close-up Club</a> hinken die Jungs noch etwas hinterher. Es ist eben ein Unterschied ob ich mit einem Programm professionell und vor allem regelmäßig auftrete, oder eben nur einmal im Monat. Aber ich denke die beiden arbeiten daran, vielleicht sehen wir beim nächsten mal ja etwas mehr aus dem Bauchrednerrepertoire von Alpar, dies hätte mich auf jeden Fall noch interessiert und wäre dann auch mal eine &#8220;Nichtzaubernummer&#8221; gewesen.</p>
<p>Ich wünsche den beiden noch viele kreative Shows, genügend Möglichkeiten zum üben und viel konstruktive Kritik an der man arbeiten kann. Vielleicht gebt ihr mir bei einer neuen Show bescheid, dann schaue ich mir diese gern an :)</p>
<p><del datetime="2010-06-08T18:55:22+00:00">P.S. Bilder werden noch nachgereicht, diese bekomme ich erst noch.</del><br />
update 08.06.2010: die beiden haben keine Freigabe für Bilder erlaubt. </p>
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		<title>Fantasta 2010 Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 22:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberkongress]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Neuigkeiten aus der Zauberszene, genauer gesagt, seit langem mal wieder aus Berlin. 2010 ist das Jahr des Magischen Zirkels Berlin, er feiert sein 90-jähriges Bestehen und dies mit einem Zauberkongress &#8220;Fantasta 2010&#8243;. Eigens für den Fantasta 2010 hat der Magische Zirkel Berlin eine Webseite angelegt, alle Info´s stehen bereit und jeder Zauberer ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/06/fantasta-berlin-2010.jpg" alt="" title="fantasta-berlin-2010" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3859" /></p>
<p>Es gibt Neuigkeiten aus der Zauberszene, genauer gesagt, seit langem mal wieder aus Berlin. 2010 ist das Jahr des Magischen Zirkels Berlin, er feiert sein 90-jähriges Bestehen und dies mit einem Zauberkongress &#8220;Fantasta 2010&#8243;. Eigens für den Fantasta 2010 hat der Magische Zirkel Berlin eine Webseite angelegt, alle Info´s stehen bereit und jeder Zauberer ist eingeladen. Geboten wird ein bunter Mix aus Wettbewerb, Seminaren und Händlermesse. <span id="more-3856"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fantasta 2010</strong><br />
Der Magische Zirkel Berlin hat in den vergangen Jahren immer wieder den beliebten Jugendkongress &#8220;Prix Juventa&#8221; veranstaltet. Ein Zauberkongress für den Nachwuchs, mit Wettbewerben, Seminaren, Workshops und Händlermesse. Bei dem Fantasta 2010 wird es diese auch wieder geben, doch für die Wettbewerbe gibt es eine Neuerung, es geht im Kampf um die Trophäe &#8220;ZAUBÄR&#8221; und den Internationalen &#8220;PRIX JUVENTA MAGICA&#8221;. </p>
<blockquote><p>Zauberkongress FANTASTA 2010 in Berlin vom 9. &#8211; 12. September 2010 <br />
Der Kongress findet im Deutsch-Französischen Kulturzentrum statt.</p></blockquote>
<p>Für die Zauberszene ist <a href="http://www.berlin.de/">Berlin</a> bestimmt mal eine Reise wert. Falls der ein oder andere seine Wettbewersnummer für die Deutsche Meisterschaft noch üben möchte, bietet sich ein kurzes Intermezzo auf dem Fantasta auf jeden Fall an.<br />
Seminare und Händlermesse werden von den üblichen Verdächtigen gestaltet, meist natürlich von Künstlern aus Berlin.<br />
Auf der <a href="http://www.fantasta2010.de">Webseite</a> findet man die Anmeldung und Kontaktdaten, hier noch ein paar <a href="http://www.berlin-info.de/">Übernachtungsmöglichkeiten</a>. Ansonsten kostet der Kongress 145 Euro, was ich schon extrem günstig finde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist die Fantasta?</strong><br />
Die Fantasta, ein klassischer Zaubertrick, war sowohl beim Publikum als auch bei vielen Zauberkünstlern beliebt. Beim Publikum sicherlich wegen des grandiosen Effektes, der Zauberer produziert aus einer immer wieder leer gezeigten Röhre scheinbar unendlich viele Tücher, Blumen, Fahnenketten, Seidenstreamer oder Girlanden.<br />
<img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/06/fantasta.jpg" alt="" title="fantasta" width="250" height="203" class="alignleft size-full wp-image-3862" />Benutzt wurden hierfür meist irgendwelche farbigen Röhren, diese wurden dann nacheinander leer vorgezeigt, somit konnte sich das Publikum davon überzeugen, dass in den Röhren nichts ist. Dann wurden aus der <strong>Fantasta</strong> die verschiedensten Dinge prodiziert, zwischendurch konnte diese wieder leer gezeigt werden und dann ging es freudig weiter. Ich glaube nicht, dass der Zaubertrick heute noch groß im Einsatz ist, aber für bestimmte Situationen ist die <strong>Fantasta</strong> mit Sicherheit noch gut geeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kongressdaten &#038; Kontakt:</strong><br />
Die FANTASTA 2010 in Berlin<br />
9. &#8211; 12. September 2010<br />
im Deutsch-Französischen Kulturzentrum</p>
<p>Magischer Zirkel Berlin e.V.<br />
Schöneberger Ufer 61<br />
10785 Berlin </p>
<p>Ansprechpartner<br />
Peter Schuster<br />
Telefon: 030. 2300 4972<br />
E-Mail: anmeldung@fantasta2010.de</p>
<p>Ich würde mich natürlich freuen, den ein oder anderen aus meinem Blog hier vielleicht mal persönlich kennen zu lernen und die Gelegenheit zu nutzen ein bischen zu fachsimpeln oder einfach zu plaudern :)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zaubertricks lernen &#8211; aber wo?</title>
		<link>http://www.lazarro.de/zaubernews/zaubertricks-lernen-aber-wo/</link>
		<comments>http://www.lazarro.de/zaubernews/zaubertricks-lernen-aber-wo/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 22:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Zaubertricks]]></category>
		<category><![CDATA[Zaubertricks lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Wo kann ich Zaubertricks lernen? Die Frage hatte ich die Tage schon mal gestellt und mir einige Suchtreffer bei Tante G. angeschaut. Bei ca. 100.000 Ergebnissen scheint ja doch ein reges Interesse dafür zu bestehen, aber um so erstaunlicher ist es für mich wo sich hier die Zaubergilde positioniert. &#160; Zaubertricks lernen oder nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/05/zaubertricks2.jpg" alt="" title="zaubertricks" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3745" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo kann ich Zaubertricks lernen? Die Frage hatte ich die Tage schon mal gestellt und mir einige Suchtreffer bei Tante G. angeschaut. Bei ca. 100.000 Ergebnissen scheint ja doch ein reges Interesse dafür zu bestehen, aber um so erstaunlicher ist es für mich wo sich hier die Zaubergilde positioniert. <span id="more-3744"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zaubertricks lernen oder nur erklärt bekommen?</strong><br />
Eine entscheidende Frage ist erstmal, was sucht der User wirklich, möchte er wirklich <a href="http://www.lazarro.de/zaubertricks/zaubertricks-lernen/">Zaubertricks lernen</a> oder ist er hier auf der Suche nach Erklärungen für Zaubertricks? Wenn im Fernsehen eine Zaubersendung läuft, ob nun &#8220;Der maskierte Magier&#8221;, &#8220;Streetmagic&#8221;, &#8220;The Next Uri Geller&#8221; ist die Tendenz im Internet festzustellen, dass die Suchanfragen für Zaubertricks in die Höhe schießen. Dies könnte man mit einem regen Interesse an der Zauberkunst verwechseln, doch hier geht es meistens nur um die schnelle Erklärung eines Zaubertricks. In verschiedenen Blogs werden die abstrusesten Lösungen präsentiert und mit scheinheiligen Erklärungen begründet, leider (?) aber auch schnell und oft die richtigen Lösungen beschrieben.</p>
<p>Oft lese ich dann: &#8220;den Zaubertrick kannst du auch nachmachen, du brauchst dazu nur Trickkarten oder &#8230;&#8221;, in Foren habe ich auch schon gelesen, um Zaubertricks vorzuführen braucht man Apparate, Gimmicks und spezielle Karten. Wo kommt diese Meinung her? Wer schreibt so etwas und warum?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sprung &#8230;</strong><br />
Vor einigen Jahren hatte ich mich mit einer befreundeten Ärztin über Zauberkunst unterhalten, was sie davon hält, welches Bild sie von der Zauberkunst hat und so weiter. Später hatte ich sie zu einigen Veranstaltungen von mir eingeladen, Bühnenshow; ich als <a href="http://www.lazarro.de/shows/close-up-zauberer/">Close-up Zauberer</a> oder als <a href="http://www.lazarro.de/shows/huetchenspieler/">Hütchenspieler</a>. Danach unterhielten wir uns wieder und sie hatte ein ganz anderes Bild von der Zauberei, sie sagte zu mir: &#8220;das ist nicht die Zauberkunst welche ich dachte zu kennen, da muss man ja noch richtig Aufklärungsarbeit leisten, um diese Art der Zauberkunst publik zu machen&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zauberkunst als Handwerk</strong><br />
Wer nur schnell ein paar Zaubertricks vorführen möchte kann diese sicherlich bei dem Zaubershop seines Vertrauens bekommen. Doch wenn ich ein paar Kunststücke vorführen möchte, gehört eben etwas mehr dazu und ich spreche jetzt hier bewusst nicht mehr von Zaubertricks, sondern von Kunststücken. Schließlich sagt man ja auch Zauberkunst oder Zauberkünstler. Nur eben hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn um ein wirkliches Kunststück vorzuführen braucht es Übung. Ich denke da an meinen Artikel über <a href="http://www.lazarro.de/buecher/zauberbuecher/juan-tamariz-sonate/">Juan Tamariz &#8211; Sonate</a>, wor er die Entwicklung eines Kunststsücks oder Kartentricks über Jahre hinweg schildert.</p>
<p>Doch eben dies ist schwierig, ist es doch dem Neuling in der Zauberkunst noch gar nicht klar wie viel Übung dahinter steckt. Was ja auch klar ist, wenn ich im Onlineshop lese &#8220;kaufen sie diesen Trick, inklusive der Anleitung und Präsentation, sie können ihn sofort nachmachen&#8221;. Ich glaube die vielen Zaubershops sind sich ihrer Verantwortung der Zauberkunst gegenüber gar nicht bewusst! Und ich finde es erschreckend wie viele Onlineshops es mittlerweile nur hier in Deutschland gibt, wo die Tricks wie Scherzartikel verschleudert werden. Traurig, das ein Zauberladen leider auf der Strecke bleibt. </p>
<p>Doch wie präsent ist da die Zaubergilde, wo finde ich hier Zauberschulen oder wo bekommt der Anfänger Zauberunterricht? Irgendwo muss es ja losgehen, denn von Generation zu Generation wird es ja wohl kaum noch vererbt :) Also wo fängt nun eine Öffentlichkeitsarbeit an, was findet der User wenn er <a href="http://www.lazarro.de/zaubertricks/zaubertricks-lernen-online-part-ii/">Zaubertricks lernen</a> möchte und wem ist er ausgeliefert? Zauberschulen werde ich als nächstes mal recherchieren, auf ein oder zwei freue ich mich schon. Das ist einmal die Zauberschule der ZZM und zum anderen Jedinat`s Zauberschule, doch wenn ich sehe was es da alles noch so gibt, habe ich echt Angst dem, dessen Name nicht genannt werden darf, zu begegnen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Zauberläden gibt es nur noch selten, also habe ich als Neuling einen Anlaufpunkt weniger. Ein Onlinezauberkurs ist für einen Einsteiger sicherlich genauso nutzlos, wie für Lieschen Müller mit Parkett der Vorwerk Vertreter an der Tür. Doch wie erreicht man Zauberschulen und vor allem woher weiss ich ob meine Kohle auch gut in diesen Zauberkurs investiert ist? Fragen über Fragen und nicht immer hilft mir das Internet weiter. </p>
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		<title>Kinderzauberer oder Kinderzeuberer</title>
		<link>http://www.lazarro.de/zaubernews/kinderzauberer-oder-kinderzeuberer/</link>
		<comments>http://www.lazarro.de/zaubernews/kinderzauberer-oder-kinderzeuberer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 21:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderzauberer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage hatte ich die Gelegenheit den Kinderzauberer Jan einmal bei seinem Zauberprogramm zu begleiten und durfte Zauberei und Geschichtenerzählung erleben. Er hatte mich zu einer Kinderveranstaltung eingeladen und das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, da er ja vorher schon viel über seine Ideen und Geschichten erzählt hatte und ich die Zaubershow leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/2010/05/kinderzauberer.jpg" alt="" title="kinderzauberer" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3221" /><br />
Die Tage hatte ich die Gelegenheit den Kinderzauberer Jan einmal bei seinem Zauberprogramm zu begleiten und durfte Zauberei und Geschichtenerzählung erleben. Er hatte mich zu einer Kinderveranstaltung eingeladen und das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, da er ja vorher schon viel über seine Ideen und Geschichten erzählt hatte und ich die Zaubershow leider noch nicht life und vorallem mit Publikum gesehen hatte. Wir kamen wie vereinbart, eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung an. Während Jan der Zeuberer sich noch umzog und für die Veranstaltung vorbereitete, hatte ich Zeit mir schon einmal alles anzusehen und vor allem die Kinder zu beobachten. Diese waren sehr aufgeregt und warteten freudig auf den Kinderzauberer. <span id="more-3153"></span></p>
<p>Für die Kleinen sind solche Veranstaltungen ja immer ein ganz besonderer Moment. Ein <a href="http://www.lazarro.de/zauberer-deutschland/kinderzauberer-jan-dober/">Kinderzauberer</a> im Kindergarten oder zum Kindergeburtstag ist ja auch ein Highlight. Dann war es endlich so weit, Jan kam in den Raum und die Kinder begrüßten ihn. Ich fand es sehr schön, dass sich Jan als <a href="http://www.jan-dober.de">Kinderzauberer</a> zu den Kindern auf den Boden setzte und so eine besondere Nähe entstand, quasi ein Zauberer zum anfassen. Auch war die Anzahl der Kinder nicht zu groß. Wie Jan der Kinderzauberer mir später noch sagte, ist es für ihn wichtig, Zaubershow auf max. 40 Kinder zu begrenzen und lieber zwei Zaubershow´s hintereinander zu machen, damit die Besonderheit der Erzählung nicht verloren geht.</p>
<p>Ein wenig schmunzeln musste ich schon, als er sich als <a href="http://www.jan-dober.de">Jan der Zeuberer</a> und nicht der Kinderzauberer vorstellte und die Kinder fragte, ob sie wissen was ein Zeuberer ist. Einige Kinder antworteten sofort „na er ist ein Zauberer“. Doch ein Zeuberer ist ja jemand der auch Geschichten erzählt (aha) und so fragte er gleich, um mit der Geschichte zu beginnen, ob jemand weiß, was eine Elfe ist. Von den Kindern kamen dann die Antworten wie: „sie können fliegen“ oder „sie haben Flügel“, „sie können zaubern und haben einen Zauberstab“. Genannt wurden auch einige Zeichentrickserien wie &#8220;Cosmo und Wanda&#8221;, in denen Elfen helfen. Mir sind diese Serien gänzlich unbekannt, auch einigen Erzieherinnen, aber Jan kannte sie alle. Scheinbar verbringt er seine Zeit auch damit, sich in solchen Serien fortzubilden oder schaut er sie sekbst gerne :)?. Dann fing er mit der Geschichte an und die Kinder wurden schlagartig ruhig und hörten ihm zu. Es dauerte nicht lange und er zeigte das erste Zauberkunststück während er die Geschichte weitererzählte. Als die kleine Elfe Emily zum ersten Mal in der Geschichte vorkam, auch das wurde anhand eines Zauberkunststückes gezeigt, waren die Kinder hörbar davon begeistert. Der Geschichte konnte man sehr gut folgen, auch die Kinder hörten wirklich neugierig zu und haben davon wohl mehr verstanden als ich.</p>
<p>Spannend war der Moment, indem er die Kinder auf eine Fantasiereise in den Elfenfabelwesenwald mitgenommen hat. Auf dieser Reise wurde spielerisch erklärt welche Tiere z.B. im Wald oder im Wasser leben. Um die Kinder zum mitmachen zu motivieren wurden dann mit allen die verschiedensten Tiere dargestellt. Es war interessant zu sehen mit welcher Freude die Kinder und Jan (!) die Tierstimmen imitierten. Nach der Ankunft in dem Zauberwald kam ein kurzer Zauberteil. Schön, dass jeder seine Requisiten anfassen konnte. Für die Kleinen ist nicht nur das Sehen und Hören wichtig, sondern auch das Fühlen. Einige Zwischenrufe wie „du kannst ja wirklich zaubern“, dürften für Ihn das größte Kompliment sein. Auch hier waren die Zauberkunststücke ein Teil der Geschichte und so warteten natürlich alle gespannt darauf wie es weitergeht. Seine Geschichte um den kleinen Timmy, die Elfen und Zauberer aus dem Elfenfabelwesenwald hat natürlich ein Happy End. Die ganze Zauberveranstaltung dauerte gute 40 Minuten. Einige der jungen Zuschauer wollten dann auch gleich wissen, wann er wieder vorbeikommt und die nächste Geschichte aus dem Zauberwald erzählt. </p>
<p>Offensichtlich hat es allen Spaß gemacht, selbst den Erzieherinnen, die bei den Zauberkunststücken auch nicht verstanden haben, wie diese funktionierten. Es war ein schöner Vormittag und ich habe gemerkt, dass der <a href="http://www.lazarro.de/tagebuch/zauberer-kinderzauberer-geschichtenerzaehler/">Kinderzauberer &#038; Geschichtenerzähler</a> genau die Rolle ist, in welche Jan der Zeuberer gerne schlüpft und das ganze mit viel Freude am Detail betreibt. Mittlerweile hat seine zweite Geschichte auch Premiere gehabt und ich bin gespannt, welche Zaubergeschichten mich noch erwarten. </p>
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		<title>Zauberer adé &#8211; Alexander de Cova</title>
		<link>http://www.lazarro.de/zaubernews/zauberer-ade-alexander-de-cova/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 00:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victor Lazarro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubernews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander de Cova]]></category>
		<category><![CDATA[MZvD]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die besinnlichen Tage sind vorbei und da gab es jemanden der nicht nur die letzten Tage genutzt hat um über einiges nachzudenken. Mich erreichte eine Mail von einem Zauberfreund, und seine Zeilen machen mich betroffen, nachdenklich und auch sehr traurig. In der deutschen Zauberszene dürfte ihn fast jeder kennen, er hat zig Videos/ DVD´s produziert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.lazarro.de/wp-content/uploads/20091231_alex_02.png" alt="" title="20091231_alex_02" width="550" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2188" /><br />
Die besinnlichen Tage sind vorbei und da gab es jemanden der nicht nur die letzten Tage genutzt hat um über einiges nachzudenken. Mich erreichte eine Mail von einem Zauberfreund, und seine Zeilen machen mich betroffen, nachdenklich und auch sehr traurig. In der deutschen Zauberszene dürfte ihn fast jeder kennen, er hat zig Videos/ DVD´s produziert, einige Bücher geschrieben und unzählige Seminare gegeben. Mir war er lange Zeit ein geduldiger Mentor, Zauberkollege und guter Freund. <span id="more-2123"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alexander de Cova &#8211; Richtungswechsel</strong></p>
<p>Nun sind es genau 25 Jahre, in denen ich mich in der Welt der Zauberei getummelt habe (Amateurzeit nicht mitgerechnet)&#8230;</p>
<p>25 Jahre &#8211; das ist dann doch eine recht lange Zeit. Ich konnte in diesem Abschnitt meines Lebens hunderte tolle Sachen erleben, habe unzählige Leute kennengelernt, zigmal meinen Wohnsitz gewechselt, interessante Länder bereist und in denen auch gewohnt, unendlich viel unglaublich gute Zauberkunst erleben dürfen, ich durfte viele tolle und auch einige weniger tolle Shows bestreiten, habe zig private Beziehungen verloren, weil ich stur an der Zauberkunst festhielt und die Kunst für wichtiger hielt. Ich habe ich weiss nicht mehr wie viele &#8220;Stars&#8221; kommen und gehen sehen, habe erlebt, wie &#8220;Freunde&#8221; zu &#8220;Feinden&#8221; wurden, habe sozusagen Pferde kotzen sehen, wie man so schön sagt. Ein echtes Künstlerleben, wie man es sich besser nicht mehr vorstellen kann.</p>
<p>Ich bereue fast nichts, auch nicht eine Sekunde. Es war grösstenteils schön (man erinnert sich ja immer nur an die guten Sachen&#8230;), es war hart, aber bisher war es eben mein Leben.</p>
<p>Aber jetzt ist Schluss damit.</p>
<p>Ich wurde krank in dieser Zeit. Nicht nur körperlich, sondern (und vor allem) psychisch. Habe die Augen zugemacht und wollte es nicht wahrhaben. Mir selbst etwas vorgemacht. Anfangs merkte ich das nicht, aber in den letzten Jahren wurde es mir immer bewusster. Ich verlor irgendwann die Motivation. Ich fing zeitweise an, Zauberei zu &#8220;hassen&#8221;. Ich fühlte mich leer. &#8220;Freunde&#8221; meldeten sich nur noch, wenn sie etwas brauchten. Ich erhielt immer mehr &#8220;weise und doch nur gutgemeinte Ratschläge&#8221;. Mein Körper präsentierte mir ohne Vorwarnung einen Warnschuss. Burnout.</p>
<p>Da sass ich irgendwann, wenn ich nicht grade ein paar Auftritte, Lectures oder sonstwas zauberisches zu tun hatte, immer öfter alleine in meiner Küche herum. Fing an zu trinken. Gott sei Dank keine Drogen. Aus Frust? Aus Langeweile? Vielleicht um &#8220;dieses kleine Kind (oder Lamm?)&#8221; in mir abzutöten? Wer weiss. Aber ich sass alleine da und rutschte in eine – schwere Depression.</p>
<p>Gerade noch rechtzeitig vor dem kompletten Absturz kam die Musik in mein Leben, und das Instrument (in meinem Fall das Akkordeon) hielt (und hält) mich aufrecht. Entfachte wieder diesen Funken in mir, dieses kleine Feuer, das bei mir in der Zauberei inzwischen fast verloschen war. Ich lernte eine neue Szene kennen, sah, dass ich nicht &#8220;nur&#8221; zaubern konnte&#8230;</p>
<p>Die Musik war nie wie die Zauberszene. Nur wenn ich gut übte, klang es auch gut. Fair. Keine leeren Versprechungen, keine Falschheit, nichts. Auch hat mein Akkordeon nie schlecht über mich geredet. Es hat nur schlecht geklungen, wenn ich es schlecht behandelt habe, d.h. wenn ICH schlecht gespielt habe. Ebensowenig wie die Musiker, mit denen ich bereits spielen durfte. Da konnte ich endlich Alex, der Mensch sein. Da hat mich niemand verurteilt, niemand dumme Sprüche hinter meinem Rücken gerissen. Sie haben einfach mit mir gespielt. Und das schön! Es geht um die Musik und nicht um dummes Gerede und unnötiges Drumherum. Jeder Musiker erkennt sofort – und der Zuhörer auch – ob jemand spielen kann und ob er es aus dem Herzen tut. So einfach. Kein durchmogeln mit gekauften Gimmicks, die einem die Arbeit abnehmen&#8230;</p>
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