TV Total Pokerstars Nacht

geschrieben: 28. Oktober 2009 - noch keine Kommentare


Die lange Pokernacht bei Stefan Raab
Wieder einmal eine dieser Pokernächte, ich habe ja damals schon gesagt, Stefan Raab hat ein gutes Händchen für solche Events und für das Image des Pokerspiels in Deutschland kann es ja nur gut sein. Und für Pokerstars.de ist es auf jedenfall eine gute Werbung. Gäste diesmal zum einen, Stammgast Elton, Boris & Lilly (war ja fast logisch, nach ihrer Glanzleistung und seinem vorzeitigen Ausscheiden vom letzten mal), Ruud und ein Onlinequalifikant Jan-Philipp. [» weiterlesen]

Zauberer & Zauberkünstler im Fernsehen

geschrieben: 25. Oktober 2009 - noch keine Kommentare

20091025_zwangsjackeDa zappe ich die Tage so durch die Kanäle und bleibe bei einem Film mit Al Pacino stecken, “Der Einsatz” hier spielt er einen raffinierten Ausbilder und Talentsucher für die CIA. Bei einem seiner Rekrutierungsgespräche fallen die Worte “nichts ist wie es scheint” und er beginnt doch tatsächlich einen Zaubertrick. In der Zauberwelt ist der Trick auch bekannt als “torn and restored Newspaper”. Eine Zeitung wird zusammengefaltet und an der gefallteten Stelle zerissen, wieder gefaltet und wieder zerissen, bis zum Schluß nur noch Papierschnipsel übrig sind. Und dann kommt der Zaubertrick, nach einem erneuten Zusammenfalten dieser Schnipsel ist es plötzlich wieder eine ganze und unversehrte Zeitung. Al Pacino hat jedenfalls seinen Rekruten schwer beeindruckt, schnell noch seine Nummer aufgeschrieben und weg war er.

Einige Zeit und ein paar Kanäle später sah ich durch Zufall einen Moderator mit einer Zwangsjacke in der Hand, da bin ich natürlich wieder kleben geblieben, die Sendung traue ich mich kaum zu erwähnen, doch Zwangsjacke, kopfüber hängend an einem brennenden Seil kling erstmal gut. Diese Art des Spektakulums kennen wir ja schon von “Houdini”, “Copperfield” oder auch von Victor Lazarro und seiner Zwangsjackenbefreiung. Doch im Fernsehen ging es dann erstmal mit anderen Hits weiter, die Zaubernummer mit der Zwangsjacke sollte das Highlight für den Schluß der Sendung sein. Somit habe ich einfach mal auf Aufnahme geklickt und weiter gezappt.

Wenn ich mir die Werbung so anschaue, die ich wenn nur mit Stummschaltung ertrage, ist es schon erstaunlich wie oft Zauberkunst verwendet wird, oder vielmehr unterbewusst der Bezug zur Zauberkunst hergestellt. Zapp!
Nun aber zurück zu unsere Sendung, deren Namen nicht genannt werden möchte, mittlerweile war doch tatsächlich noch ein Zauberer zu Gast. Huch – ein Zauberer in einer Volksmusiksendung (ups, jetzt ist es raus) ist ja schon untypisch, mal sehen was er so zeigt der Florian. Nach einem kurzen Trailer über den Zauberer, wo er schon war, was er alles so zaubert und vorallem wen er schon verzaubert hat, folgten ein paar kleine Zaubertricks.

Eine verschlossen RedBull Dose wird geöffnet, teilweise in ein Glas geschüttet, den Rest schüttet er in eine Jacke, diese jedoch bleibt trocken und unversehrt. Erstaunlicher oder vielmehr auf zauberhafte Weise ist die RedBull Dose wieder verschlossen und mit Inhalt gefüllt. Ok, ein Kartentrick darf nicht fehlen, eine Karte wird gewählt, mit dem Sternzeichen (Fische) eines Zuschauers beschrieben, kommt zurück ins Spiel und auf mystische Weise verschmohrt die Rückseite eben dieser Kart, diese verwandelt sich dann aber noch in eine andere und ist auch gar nicht mehr angeschmohrt. Nun fehlen ja noch die Fische vom Sternzeichen, also schnell ein Blatt Flashpaper vom Block gerissen und voilá da hüpfen auch schon die kleinen Goldfische ins Glas.
Sein letztes Kunststück und sogleich sein bester Trick, hat die Zuschauer denke ich ganz schön geplättet. Er verteilte ein paar Zwirnsfäden und ich dachte schon jetzt kommt der berühmte Hindufaden, doch weit gefehlt, er schluckte den Faden, streifte sein Hemd hoch und hat ihn sich aus seinem Bauch wieder herausgezogen, es sah wirklich sehr überzeugend und echt aus.

Die Zauberei geschah direkt unter den Augen der Zuschauer, man kann also sagen Close-up Zauberkunst im Fernsehen. Vielen Dank Florian Zimmer für die Präsentation der Zauberei, mal kein Trickverat, keine peinlichen Auftritte zu Gunsten der Quote und da er seine Website im Fernsehen genannt hat, brauch ich sie hier nicht nochmal zu schreiben :) Zapp!

TV Total Raab Poker Nacht 2007

geschrieben: 2. Juni 2007 - noch keine Kommentare


Donnerstagabend Pro 7 – es war mal wieder so weit: Stefan Raab und die Pokerstars.de Poker Nacht.
Die Frage welche sich mir als erstes gestellt hat, ist es jetzt eigentlich schon Kult oder nur “Raabs Blödelei”, denn mit DSF Poker oder halbwegs interessantem Pokerspiel hat es ja nun wirklich nichts zu tun. Also mal wieder ein neues Phänomen im deutschen Fernsehen? Der Hype auf Poker lässt nicht nach und wenn ich mir das allgemeine Interesse so anschaue, sollte viel mehr zum Thema Poker gebracht werden, vor allem hier in unserer Hauptstadt, wo das Pokerspiel wirklich noch Stiefmütterlich behandelt wird, ich schweife ab …

Der Moderator begrüsst mit den Worten: “Herzlich Willkommen zur Poker Nacht, längst schon eine Institution im deutschen Farbfernsehen …” was ich ja schon mal gut fand und damit bestätigt sich meine Vermutung – Kult! Wieder gab es 100.000 Euro zu gewinnen und wir erinnern uns, der Gewinner des letzten Abends war ja der Onlinequalifikant, lassen wir uns also überraschen wer es diesmal sein wird.

Schon werden die Spieler begrüßt, allen voran natürlich Stefan Raab, in seiner Jacketinnentasche versteckt die geheime Liste der 10 wichtigsten Pokerregeln, wo es doch demnächst ein … später. Zum ersten mal dabei Mike Krüger, wir wissen alle er hatte eine schwere Kindheit, dann unser Stammspieler Elton, eine Frau wieder als Zockerin mit am Pokertisch Miriam Pielhau und Pokerneuling Bernhard Hoecker, wasn Zufall der war doch am Tag zuvor erst bei Stefan in der Show und hat sein neues Buch vorgestellt :) und natürlich nicht zu vergessen unser Onlinequalifikant Marcel.

Jetzt fehlt noch unsere Dealerin Gabi Sanejstra vom größten Kartencasino Wien (hab ich doch tatsächlich heute Nacht ne Mail bekommen ob ich ihre Telefonnummer hätte …). Kaum sitzen alle am Tisch wird auch nochmals eine kleine Erklärung über die Regeln eingeblendet, d.h. von Flop, Turn und River werden die einzelnen Karten und Wertigkeiten erklärt, find ich ganz gut, bis auf die Stimme des Typen, der diese erklärt. Eine noch erwähnenswerte Neuerung ist eine Mischmaschine, somit muss Gabi nicht so viel mischen und es können ein paar Spiele mehr gemacht werden.

So nun aber zum Spiel, welches zwischendurch immer mal wieder von Michael Körner und dem Moderator kommentiert wird. Man merkt die Spieler haben Spaß, denn auf die gespielten Hände zu achten oder auf die vielen vielen Kommentare zwischendurch zu hören bringts nicht wirklich. Nach ca. einer halben Stunde hat mich meine Süze, mit den Worten ist mir zu langweilig, vorm Fernseher sitzen lassen. Naja ich hab mich darauf hin mal gefragt was machen eigentlich die ganzen Zuschauer im Studio, die ja da so zu sagen nur rumsitzen, von den Karten kaum was sehen und ne Show ist es ja auch nicht richtig, die sie geboten bekommen?

Zurück zum Spiel, es waren ein paar schöne Hände dabei, vom Flush über ein Full House hin zu einem Vierling, doch die Spielqualitäten liesen manchmal eben zu wünschen übrig, obwohl man schon bemerkte, dass etwas konsequenter und bedachter gespielt wurde als sonst. Stefan hat zwischendurch immer mal in seinen 10 goldenen Regeln geblättert und damit ein bisschen die Luft aus dem Spiel genommen. Nach einiger Zeit bahnte sich nun endlich ein kleiner Engpass an Jetons beim ersten Spieler an, es sah so aus als ob unser Onlinequalifikant als erster den Tisch verlässt. Doch dann lief Miriam mit 10/3 gegen Mike mit A/A und nachdem im Flop für sie eine 10 kam ging sie All In und River und Turn brachten ihr nicht wirklich mehr Hilfe, somit nahm Mike die einzige Dame am – vom Tisch. Wobei Miriam am Anfang ein bisschen als Geheimtipp galt, denn sie ist keine Pokeranfängerin.

Dann warens nur noch Vier. Die Situation wurde etwas ernster, somit wurde es Zeit für Stefan und seinen Auftritt – die Maske. Die Sprüche zwischenzeitlich wurden nicht weniger, ich glaube jeder Pokerspieler würde an so einem Tisch nicht freiwillig spielen wollen, seit denn man sitzt mit den Herren an einem Cashtable :)
Zwischenzeitlich immer mal Werbeunterbrechungen und Einblendungen aus der Loosers Lounge mit der Quizz Frage des Abends “Wie nennt man die Pflichteinsätze beim Poker?” Blinds oder Taubs? Was ich ja schon ein bisschen unterbemittelt finde, ok man kann 10,000 Euro gewinnen, ich muss ja für den Anruf nur 50 Cent bezahlen. Also nach Adam Riese bedeutet dies, wenn nur 20.000 Deppen an dem Abend anrufen, haben sie die 10,000 Euro schon finanziert und glaubt mir es rufen mehr an und nicht nur einmal … Ich versteh es nicht – kopfschüttel!

Als nächstes kam Bernhard dran mit B/5 ging er All In, wieder gegen Mike mit A/4 im Flop kam Bube, Vier, König also erstmal gut für Bernhard, doch auf dem Turn kam ein Ass und der River brachte noch eine 6 also das Aus für Bernhard. Öfter gab es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Stefan und Marcel, welcher oft großes Kartenglück auf seiner Seite hatte. Nach einigem hin und her nahm dann Marcel mit K/9 Stefan mit K/B vom Tisch, der Flop und Turn brachten nichts, doch auf dem River kam eine 9. Somit waren es nur noch 3.
Relativ schnell musste dann auch Elton den Tisch verlassen. Somit gab es ein Heads Up zwischen Mike und Marcel. Wobei Mike, welcher die ganze Zeit sehr souverän gespielt hatte aber letztendlich der etwas aggressieveren Spielweise von Marcel unterlag. And the Winner is – und somit zum dritten Mal in Folge der Onlinequalifikant. Wobei ich ja langsam glaube, dass wenn der Onlinequalifikant nicht gleich in den ersten Runden rausfliegt, er schon gewinnen soll, denn warum sollte Mike, der es bis ins Heads Up geschafft hat, dann plötzlich mit 2/5 All In gehen? Naja, ist natürlich für die Teilnahme an den Qualifikationen für die Sendung auch viel interessanter …

Raab TV Total – Poker Nacht

geschrieben: 24. April 2007 - noch keine Kommentare


Raab TV Poker Nacht
Und wieder einmal war es so weit, Stefan Raab bat an den Pokertisch, diesmal mit dabei Elton, Karl Dall, Torsten Frings, Charlotte Engelhardt und Wildcard-Gewinner Alexander. Moderator Oliver Welke eröffnete den großen Zockerabend und begrüßte alle zu einer weiteren TV total PokerStars.de Nacht. Erneut warteten 100.000 Euro darauf, unter den Spielern aufgeteilt zu werden!

Dealerin Gaby gab das Spiel frei und teilte die ersten Spielkarten aus. Wochenlang hatte sich unsere Poker-Gemeinde auf diesen großen Moment vorbereitet, naja den Eindruck hatte man nicht wirklich :) aber entsprechend munter wurde drauflos gezockt.

Charlotte hielt sich vornehm zurück, mit einem gut angelegten All-In zwischendurch, hätte sie warscheinlich alle mal rausgeblufft. Stefan bluffte sich dafür in gewohnter Manier mit seinen Käseblättchen von Runde zu Runde und Torsten Frings meldete das erste All-In an. Auch für Elton wurde die Luft diesmal immer dünner. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der erste Kandidat in der berühmt-berüchtigten Losers Lounge Platz nehmen musste.

Karl Dall avancierte zum Chipleader, während sich Elton in der Losers Lounge alleine auf dem Sofa lümmelte. Nicht nur Karl Dall hatte am Ort des Geschehens die Nase vorne, auch König Lustig baute heiter seine Chiptürmchen vor sich auf und schien diesmal doch tatsächlich auf Erfolgskurs zu sein…

In der illustren Pokerrunde wurde munter weiter Karten gekloppt. Allen voran Karl Dall, der sich in prächtiger Spiellaune präsentierte. Aber auch Charlotte taute langsam auf, und obwohl Stefan mit der schlechtesten Hand zu kämpfen hatte, konnte er sich die Tabellenspitze sichern.

Nach und nach füllte sich die Losers Lounge zunehmend, nachdem auch Karl Dall seinen Platz räumen musste, stand das große Finale zwischen Stefan und Alexander an. Der Wildcard-Gewinner machte Druck, höchste Zeit für Stefan sein Pokerface wieder aufzuziehen und noch mal einen kleinen Blick in die allwissende Profifibel zu werfen, doch das Regelwerk muß erst noch geschaffen werden, welches Stefan nicht gekonnt ignoriert.

Die Ereignisse überschlugen sich und es sollte so spannend werden wie noch nie. All-In und Table-Dance-Einlagen halfen nichts, Wildcard-Gewinner und Poker-Neuling schlug letztendlich den Meister der Mimik.

Klitschko und Zauberkunst …

geschrieben: 15. April 2007 - noch keine Kommentare

Schluss mit lustig

Die schlagfertigen Brüder Wladimir und Vitali Klitschko sind wieder zurück im Ring. Wladimir, der jüngere der beiden Klitschko-Brüder, ist ein weltbekannter ukrainischer Boxer, der am 22. April 2006 zum Weltmeister der “IBF” und “IBO” ernannt wurde, da er in der siebten Runde seinen Gegner Chris Byrd durch einen Technischen K.o. besiegte. Und er hat seinen Titel als Schwergewichtsweltmeister gegen Ray Austin in Mannheim am 10. März diesen Jahres verteidigen müssen – erfolgreich.

Die Kampfstatistiken des ukrainischen Zwei-Meter-Mannes sind traumhaft: 50 Kämpfe, davon 47 Siege, 42 durch K.o. und drei Niederlagen. Wladimir begann seine Boxkarriere schon mit 14 Jahren, wo er wiederum eine Meisterleistung bewies: 134 Kämpfe, 65 K.o. und sechs Niederlagen. Nicht nur Boxen, sondern auch die Zauberkunst ist eins von Wladimirs Hobbys.

Was die magischen Fähigkeiten anbelangt, hat er diese schon öfter im Fernsehen unter beweis gestellt, z.B. mit einer sehr schönen Tuchfärbung, wo sich manch anderer ruhig eine Scheibe abschneiden kann … :)

Wir hoffen alle, dass Vitali, Wladimirs großer Bruder, Wladimir mit einem großen Geburtstagsgeschenk erfreuen wird: Denn am 25. März wird Vitalis kleiner Bruder 32 Jahre alt und der größte Wunsch von beiden ist, gemeinsam an der Spitze zu stehen.

Diesen Wunsch könnte Vitali sich und seinem Bruder erfüllen, wenn Vitali den WBC Weltmeister Oleg Maskajew am 26. März besiegt. Auch Vitalis Kampfstatistik ist überragend: 37 Kämpfe, davon 35 Siege, 34 durch K.o, und zwei Niederlagen. Auch in seiner Kindheit zeigte der 2,03 Meter große Mann, dass er das Talent zum Boxen besitzt, denn er hatte nur 15 Niederlagen bei 195 Siegen. Auch wenn die Klitschkos verlieren würden, sie sind und bleiben einfach die Besten für mich!

… entdeckt in der NRZ online vom 21.03.2007

Stefan Raab – Poker TV Nacht

geschrieben: 23. Februar 2007 - noch keine Kommentare


Raab TV Poker Nacht
Wieder einmal gab es bei dem Fernsehsender Pro7 die TV-Total-Pokerstars. Für diejenigen welche es noch nicht kennen, fünf Prominente und ein Online-Qualifikant spielen um einen Preispool von € 100.000.

Nach dem Stefan Raab beim letzten mal gleich ausschied, zeigte er diesmal, dass er auch diszipliniert und situationsbezogen spielen kann. Mit einer skurrilen Maske und einer überdimensionierten Sonnenbrille behielt er stets den Durchblick und erreichte Platz fünf. Der Meister der Süffisanz ertrug es mit Fassung, wohl wissend, dass ihm diesmal nur der Pokergott in die Quere kam.
Als erste schied Janine Kunze aus, sie verlor gegen ein Fullhouse von Thomas. Bitter, auch weil Platz 6 noch kein Geld brachte. [» weiterlesen]