Kommunikation mit echten Menschen

geschrieben: 28. Juni 2010 - noch keine Kommentare

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In der letzten Zeit habe ich mich etwas mehr mit meinem Blog beschäftigt, einige Blogs zum Thema “Blogging” regelmäßig verfolgt und einen erschreckenden Trend festgestellt. Zumal ich bis vor kurzem selbst noch der Meinung war, wenn ich einen Kommentar abgebe muss ein Keyword als Name mit rein z.B. Zauberer oder Hütchenspieler. Was auch lange Zeit ok war, für mich sowiso, aber eben nicht mehr für die anderen, denn die Kommentare, auch wenn sie sinnig waren, wurden gelöscht.

So habe ich auf zwei Blogs auf Grund meines Beitrags eine ganze Flut an Kommentaren ausgelöst und erst gar nicht so recht verstanden warum. Schliesslich bin ich doch Zauberer, warum also nicht als Namen “Zauberer” schreiben? Wo ist das bitte Spam? Doch genau da geht es eben los, mir war im ersten Moment nicht wirklich klar, wie groß das Ausmaß ist, die paar Kommentare kann man doch freischalten, bzw. notfalls mal auf die Seite schauen ob es nun ein Spammer ist oder nicht.

 

Neue Blogger oder Webseitenbetreiber welche ihre Seite bekannter machen wollen, sind bereit alles zu tun, damit ein bisschen Traffic auf die Seite kommt. Sie lesen dabei online einen Tipp nach dem anderen, egal ob er nun sinnvoll ist oder nicht und versuchen ihre Stistiken damit in die Höhe zu treiben. Natürlich ist es schön zu sehen, wie eine Seite wächst und die Lesergemeinde größer wird. Doch darf man dabei nicht sein Ziel aus den Augen verlieren. Auf einem anderen Blog habe ich dazu einen schönen Artikel gelesen, ich versuche mal die Punkte hier zusammenzufassen:

  1. Anstatt Kommentare zu hinterlassen und eine mögliche Konversation anzukurbeln, hinterlassen sie kurze Kommentare um einen Linkaufbau für ihre Seite zu starten. Klingt das nach dir?
  2. Anstatt ihren wirklichen Namen zu benutzen oder ein Bild von sich selbst, benutzen sie Suchbegriffe und ihre Kommentare werden gelöscht mit Verdacht auf Spam. Klingt das nach dir?
  3. Anstatt Freundschaften und Verbindungen zu knüpfen, jagen sie ihren Statistiken hinterher, setzen ihre Links und texten halbe Prospekte um mehr Traffic zu bekommen. Klingt das nach dir?

Damit knüpfe ich wieder oben an den Punkt an, als ich die ersten Kommentare bekommen habe, dachte ich natürlich die kann ich alle kontrollieren und im Notfall die Webseite besuchen und gut ist es. Doch was ist mit den Blogs, die nicht nur 10 Kommentaren pro Artikel bekommen? Da sieht es dann schon wieder anders aus …

Also ist die Überlegung, anstatt dieser sinnlosen und auch zeitaufreibenden “Pseudo Seo Taktik” sich besser auf seine Seite zu konzentrieren, vernünftige Beiträge zu posten, damit Content für Leser zu schaffen und von Tante G. dafür geliebt zu werden. Das war ja auch schliesslich der Plan, bevor die ganze Seo Flut aus dem Boden kroch.

Wenn ich mir meine Beiträge anschaue und mal danach suche, finde ich die meisten bei meiner Lieblingstante auch auf vorderen Plätzen, also scheint die Theorie doch nicht so falsch zu sein? Ihr könnt mir gerne zeigen, dass ich im Unrecht bin, doch aktueller und für Leser, nicht für Suchmaschinen geschriebener Content ist meiner Meinung nach König.




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