European Tourism Conference 2007 – Close-up Zauberkunst
geschrieben: 16. Mai 2007 - noch keine Kommentare
Fünf Close-up Zauberer bieten Close-up Zauberkunst per excellence auf der Abschlussveranstaltung der GTM (Germany Travel Mart) im Hangar 2 Berlin, eine für Veranstaltungen dieser Größenordnung erstklassige Location im Flughafen Tempelhof. Da man ja davon ausgehen kann, dass Reiseveranstalter und Organisatoren an Events, Künstlern und Animateuren so einiges gewohnt sein dürften, wurde an diesem Abend ein wirklich rundum gut abgestimmtes und vorallem abwechslungsreiches Programm geboten und ich spreche jetzt nicht nur von den Tischzauberern (Close-up Zauberer), welche an diesem Abend unterwegs waren. [» weiterlesen]
Close-up Zauberer auf der MS La Paloma
geschrieben: 11. Mai 2007 - noch keine Kommentare
Anlässlich einer Veranstaltung der Berliner Wasserbetriebe war der Zauberer Victor Lazarro auf der MS – La Paloma, eines der Schiffe der Stern und Kreisschifffahrt Berlin’s gebucht. Bei schönem Wetter, mit Kaffe & Kuchen wurden die Jubilare für eine Rundfahrt auf den Berliner Wasserwegen eingeladen, ein bunt gemischtes Showprogramm sorgte für kurzweilige Unterhaltung, denn es gab nicht nur den Berliner Zauberer mit seinem Close-up Programm zu sehen.
Der Empfang der Gäste wurde von den First Ladies mit einem Glas Sekt vorgenommen, begleitet von zwei Animationskünstlern Angie & Alex, nach einer kurzen Fotosession als Erinnerung ging es zu den Plätzen. Den musikalischen Auftakt machte die Showband Amorados von Oldies über Schlager bis zu modernen Songs fanden sie mit ihrem breit gefächertem Repertoire anklang. Nach der Festansprache des Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates und den offiziellen Eröffnungworten der Veranstaltung begann das Showprogramm.
Durch das Programm führten die Red Shoe Boys mit einem Hit Mix aus den verschiedensten Genres und dies nicht nur musikalisch, das Highlight waren sicherlich auch die Kostüme der Travestieshow. Später begeisterte Peter Moreno mit seiner Bauchrednershow die Gäste und die Stimmung war recht schnell auf dem Höhepunkt. Doch auch diese sollte noch nicht am Ende sein, denn nun kamen die Men in Black mit ihrer Oldieshow und spätestens hier konnte man kaum noch ruhig auf den Plätzen sitzen bleiben.
Das Buffet lies kaum eine Gaumenfreude offen, es gab reichlich und passend dazu Dinnermusik. Somit war hier die gute Laune der Gäste nicht verschwunden, diese hätte auch sicherlich der Zauberer aus Berlin Victor Lazarro wieder herbei zaubern können, doch schöner ist es wenn alles klappt.
Nun gab es also Zauberkunst an den Tischen zu sehen, angefangen von verschiedenen Kunststücken mit Karten – eine von der Zuschauerin unterschriebene Karte wandert in meine Brieftasche, eine frei gewählte Karte klebt plötzlich an meiner Stirn oder aber Kunststücke mit Münzen und Geldscheinen. Ein entliehener 10 Euroschein verwandelt sich in 100 Euro (so viel zu der Frage – können Sie auch Geld zaubern?). Die Gäste hatten viel Spaß und ich so manche lustige Begebenheit mit dem einen oder anderen Zuschauer, doch nein – erklären kann ich die Tricks nicht. (Auch wenn der Tisch von Ronny mir fast geschlossen folgte :)
Sicher im Hafen – also Wannsee – wieder angekommen gab es noch ein abschließendes Feuerwerk geboten und nun hies es Abschied nehmen. Für mich ist dies immer wieder der Moment wo man merkt den Gästen hat es Spaß gemacht und sie werden mich in Erinnerung behalten, denn so herzliche und persönliche Verabschiedungen sind ja nicht immer gegeben.
Was bisher geschah …
geschrieben: 7. Mai 2007 - 2 Kommentare
Da sitzt ich doch die Tage, nichts schlimmes ahnend mit meiner Süzen vor dem Fernseher und schaue meine Lieblingsserie (eigentlich eine von den beiden, zur zweiten später mehr). Ok nun ist es raus – auch ich schaue mir gewisse Serien an. Mal abgesehen davon, dass ich mir lieber “Trio mit vier Fäusten” oder “Magnum” ansehen würde als unsere momentan singenden, poppenden Modelsuperstars, welche zum Preis der guten Quote verheizt werden. Doch zurück zu Serie No. 1 – and the Winner is: “Boston Legal”.
Denny Crane (William Shatner) als seniler Staranwalt und sein Kollege Alan Shore (James Spader) als brillianter Zyniker und Womanizer kämpfen vor Gericht scharfsinnig, unkonventionell und vor allem mit harten Bandagen für ihre Klienten.
Die letzte Folge startete harmlos, der sonst egozentrisch auftretende Alan zeigt sich von seiner einfühlsamen Seite und übernimmt den Fall der kleinen Marissa.
In der Zwischenzeit versucht Denny seine Zauberkünste unter Beweis zu stellen und lässt eine Münze verschwinden. Schau mal was ich hier habe …, ein kurzer French Drop (in stark abgewandelter Form) und schon holt er die Münze hinterm Ohr der Kleinen wieder vor. – Keine Reaktion. Ok Kleine nochmal von vorn, eben ist die Münze noch hier …
Hm, Alan darf sich diesen Verschwinde- Griff und hinterm Ohr vorholen dann auch anschauen – keine Reaktion. Die Frage welche sich Denny stellt: “Vielleicht ist es einfach nicht witzig?”
Später muss noch einer der Junganwälte dran glauben und die Münzwanderung über sich ergehen lassen. Denny – witzig nicht? Ein Lacher, naja Garry ist Junganwalt und Denny eben Seniorpartner …
Schön, dass wir immer mal Zauberei im Fernsehen geboten bekommen. Man könnte sich fast fragen ob die Zauberkunst fürs Fernsehen hin und wieder interessant ist, weil die Zuschauer sich für sie interessieren? Und es eben doch spannend, verblüffend und wohl ein Kindheitstraum vieler ist. Oder wird sie einfach nur eingesetzt damit unser taternder aber ebenso grandioser BSE Kandidat etwas zu tun hat? Und bei einem 6 jährigen Mädchen und den vielen vielen Eltern Sympathien hascht. Hätte er einen schlechten Witz erzählt ok, doch es ist schon schade, dass es mit den Worten abgetan wird “witzig”. Es müsste doch “erstaunlich” heissen – oder?
Da ist es wieder dieses eingestaubte Klischee, ein zaubernder Möchtegern im Pinguin-Outfit strahlt ins Publikum, schauen sie genau auf meine linke Hand und jeder, wirklich jeder schaut auf seine Rechte … und wir Zauberkünstler fragen uns warum das Image unserer doch so geheimnisvollen Gilde dahin ist?
Doch zurück zur Serie – Prädikat: illegal, skurril, spannend und komisch!